MH17 Blackbox-Update: „Druckabfall in Verbindung mit einer starken Explosion kann nicht bestätigt werden“

Analyse des Stimmenrekorders ergab "nichts Ungewöhnliches"

In einem Bericht der malaysischen Onlinezeitung New Straits Times heißt es, dass eine vorläufige Analyse des Stimmenrekorders des Malaysia Airline Flug MH17 "nichts Ungewöhnliches" ergeben habe. Die Passagiermaschine mit knapp 300 Menschen an Bord ist am 17. Juli in der Ostukraine abgestürzt. Die Boeing wurde vermutlich abgeschossen. Alle Insassen kamen bei dem Unglück ums Leben. 

"Es wurden bislang keine Hinweise gefunden, dass die Piloten etwas Ungewöhnliches gesehen oder gespürt haben. Die Stimme, die als letzte spricht, gehörte nicht dem Piloten," erklärte ein Sprecher aus den Ermittlungskreisen, der Zeitung. 
Seitens der Ukraine heißt es, dass die erste Auswertung der Blackbox ergab, dass die Boing 777 durch einen "Druckabfall in Verbindung mit einer starken Explosion" abgestürzt sei. Diese Angaben lassen auf einen Raketenabschuss hindeuten. 
Laut dem Insider können diese Angaben "nicht bestätigt" werden, so die Times. Weiter heißt es, dass die ersten offiziellen Ergebnisse in der nächsten Woche veröffentlicht werden.

Die Theorie eines Raketenabschusses bezweifeln auch der deutsche Ex-Flugkapitän Peter Haisenko, sowie ein OSZE-Beobachter. Sie sagten, dass an den Wrackteilen der Machine viele kleine, kreisrunde Einschusslöcher und Dellen zu sehen seien, welche auf einen Kampfjet-Angriff hindeuten. (SIEHE Bericht: OSZE-Beobachter bestätigt „Maschinengewehr-Beschuss“ von MH 17 (VIDEO))
Aus den russischen Radardaten geht hervor, dass ein ukrainischer Kampfjet kurz vor dem Absturz des MH17 in der Nähe der Passagiermaschine war. Der russische Generalstab übergab den internationalen Ermittlern Radardaten sowie Satellitenbilder. Russland rief die Vereinigten Staaten dazu auf, ebenfalls ihre Satellitenaufnahmen und andere Angaben zu veröffentlichen. (so) 
Quellenverweis: 
www.de.ria.ru
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