MH17 Russland-Analyse : Warum MH17 von Kampfjets und nicht von Buk-Raketen abgeschossen wurde

Der MH17 Abschuss ist weitgehend aus den Medien verschwunden. Einen vorläufigen Bericht zum Abschuss des Malaysia Airlines Flugzeugs, der am 9. September veröffentlicht wurde, bezeichnete der russische UN-Botschafter Witali Tschurkin …

Der MH17 Abschuss ist weitgehend aus den Medien verschwunden. Einen vorläufigen Bericht zum Abschuss des Malaysia Airlines Flugzeugs, der am 9. September veröffentlicht wurde, bezeichnete der russische UN-Botschafter Witali Tschurkin als "nicht wirklich informativ". In dem Report der niederländischen Ermittler hieß es, die Boeing 777 die über der Ostukraine abgeschossen wurde, wurde vermutlich "von mehreren mit großer Energie getriebenen Objekten" getroffen und ist daraufhin auseinander gebrochen. Welcher Art dieser Angriff von außen war, wurde jedoch nicht erklärt.

Tschurkin sprach von einem "Informationskrieg" in dem den Separatisten und der russischen Regierung ohne jegliche Beweise eine Verwicklung in den Abschuss von Flug MH17 vorgeworfen wurden. Eine transparente und objektive internationale Untersuchung des Flugzeugabsturzes sei nur unter Beteiligung der Vereinten Nationen möglich.
Nachdem der Westen die Details über den Absturz von MH17 bislang verschweigt, begannen russische Experten damit den Hergang der Tragödie zu untersuchen. Diese Experten kamen zu dem Schluss, dass die Maschine von einem Kampfjet zwei Mal attackiert und abgeschossen wurde. Die Passagiermaschine wurde in großer Höhe angegriffen bis sie in der Luft auseinanderbrach und abstürzte.
Nachfolgend finde Sie einige Auszüge aus dem Untersuchungsbericht der "Russian Union of Engineers".
Analyseausschuss
Für die Analyse der Situation wurde ein Expertenausschuss aus dem Verband der Ingenieure Russlands gebildet, unter den Experten waren Reserveoffiziere mit professioneller Erfahrung mit Flugabwehrraketen sowie Luftwaffenpiloten mit beruflicher Erfahrung mit Luft-Luft-Waffen. Das vorliegende Problem wurde auch während einer Sitzung der Akademie für geopolitische Probleme diskutiert, wobei viele Theorien getestet und wiederholt diskutiert wurden. Bei der Analyse verwendeten die Experten Daten aus öffentlichen Quellen und Medien. Darüber hinaus wurde die Lage unter Verwendung der Computersimulation der Su-25 analysiert.
Ausgangsdaten des Absturzortes der Boeing 
Ein umfassenderes Bild über die Absturzursachen der Boeing 777 kann eine detaillierte Analyse der Fragmente liefern. Bei der Betrachtung der im Internet präsentierten Fotos der Flugzeugfragmente sieht man verschiedene Schäden an der Verkleidung – Risse und Brüche, Eintrittseinbrüche mit Kantenbiegung sowohl zur inneren als auch zur äußeren Rumpfseite, was auf eine mächtige externe Einwirkung auf das Flugzeug hindeutet.

Foto: Screenshot/tlaxcala-int.org

Auffällig sind Eintrittseinbrüche mit der Kantenbiegung zur Innenseite des Rumpfes, diese Öffnungen weisen eine rundliche Form auf und sind in der Regel dicht beieinander gruppiert. Solche Öffnungen können nur von Metallelementen verursacht werden, welche einen runden Querschnitt aufweisen, möglicherweise Stäbe und Geschosse einer Bordkanone. Es stellt sich die Frage: wer und auf welche Art und Weise könnte solche Gegenstände in die Nähe des Flugzeuges bringen?
Abschuss durch Buk-Rakate 
Die Wahrscheinlichkeit der Zerstörung von Luftzielen wie die Boeing 777 unter Anwendung des Flugabwehrraketensystems 9K37M1 "Buk-M1" ist hoch, da das Flugzeug sich auf Flugfläche der Höhe 10100 befand, eine Geschwindigkeit von 900 km/h aufwies und seine Parameter ein Luftangriffsziel für das Flugabwehrraketensystem "Buk-M1" werden könnten. Die Trefferwahrscheinlichkeit des gegebenen Ziels durch das Flugabwehrraketensystem "Buk-M1" beträgt 0,8 – 0,95, demnach ist es technisch problemlos möglich, ein solches Luftangriffsziel zu treffen.
Die Theorie über die Anwendung des Flugabwehrraketensystems "Buk-M1" hat nach Expertenmeinung im Fall MH17 jedoch eine Reihe von Schwachstellen, welche ihre Glaubwürdigkeit und Wahrscheinlichkeit zweifelhaft erscheinen lassen:

a) Bislang gibt es keine glaubwürdigen Beweise für den Start einer "Boden-Luft"-Rakete, welcher bekanntlich von erheblichen visuellen- sowie Lärmeffekten begleitet wird. Die Spur des Kondensstreifens auf der Flugbahn reicht bis in die Wolken und verbleibt bis zu 10 Minuten in der Luft. Der Lärm, der durch das Starten der Rakete verursacht wird, ist im Umkreis von 7-10 km von der Startrampe zu hören. 

Foto: Screenshot/tlaxcala-int.org

b) Der Flug der Flugabwehrrakete wird von einem durchdringenden Geräusch begleitet. Ihre Flugbahn kann aufgrund des Kondensstreifens infolge der Treibstoffverbrennung visuell nachverfolgt werden. Im vorliegenden Fall wurde weder eine dicke, weißliche Kondensationsschleife aus Verbrennungsprodukten des Treibstoffes registriert, noch waren Kondensspuren zu sehen welche sich am Startort bilden und noch einige Minuten im Umkreis von mindestens 10 km erkennbar sind.  

Foto: Screenshot/tlaxcala-int.org

c) Die Explosion des Sprengkörpers hat ein typisches Erscheinungsbild was bei gutem Wetter vom Boden zu sehen ist.

Foto: Screenshot/tlaxcala-int.org

Weitere Hinweise dafür warum die Theorie, dass die Boeing 777 nicht von einer Buk-Raktete abgeschossen wurde finden sie HIER.
[–Abschuss der MH17 durch Kampfjets–]

Für diese Theorie können die folgenden Umstände der Sachlage sprechen:
Zahlreiche Augenzeugen haben im Luftraum im Bereich der fallenden Fragmente der Boeing 777 ein Militärflugzeug beobachtet (einige Zeugen sprachen von zwei Flugzeugen), vermutlich ein Jet-Kampfflugzeug, wie Augenzeugen ausgehend von den Merkmalen sowie der Geschwindigkeit des Flugzeuges bestimmten (Flughöhe 5.000 – 7.000 m bei einer Geschwindigkeit von etwa 950 km/h). Darüber hinaus hörten sie den Fluglärm eines Flugzeuges in den Wolken. Vermutlich handelte es sich um einen Flugzeugtypen wie MiG-29 oder Su-25.
Die Waffenausrüstung der MiG-29 beinhaltet eine Kanone mit einem Lauf GSch-301 (30 mm, Schussmunition: 150 Patronen, Schussgeschwindigkeit: 1.500 Schüsse/Minute) in der linken Flügelwurzelvorrichtung. Für den Kampf mit Zielobjekten in der Luft können auf sechs Vorrichtungsknoten unter den Flügeln die folgenden Waffen befestigt sein: Nahkampfraketen R-60M bzw. Raketen mit kurzer Reichweite R-73; vier Nahkampf-Raketen R-60M und zwei Raketen mit mittlerer Reichweite R-27RE mit Radiolokalion oder R-27TE mit Navigationssystem R-77.
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums der Russischen Föderation haben russische Radarsysteme zur Kontrolle über den Luftraum am 17. Juli einen Höhenanstieg eines Flugzeuges der ukrainischen Luftwaffe, vermutlich einer Su-25, in Richtung der malaysischen Boeing 777 aufgezeichnet. Der Abstand zwischen den beiden Flugzeugen war nicht größer als 3-5 Kilometer.
Weitere Hinweise dafür warum die Theorie, dass die Malaysische Passagiermaschine von der ukrainischen Luftwaffe abgeschossen wurde finden sie HIER.
Schlussfolgerung der Experten 
Somit ist die Maschine Boeing 777 nach Meinung der Analytiker der Russischen Union der Ingenieure sowohl von Nahkampf Luft-Luft-Raketen als auch von doppelläufigen 23-mm Bordkanonen bzw. Kanonencontainer SPPU-22 mit doppelläufigen 23-mm Kanonen Gsch-23L getroffen worden. Dabei konnte bei dem Abschuss ein Laser-Distanzmesser bzw. ein Laser-Visier verwendet werden, der die eine erhebliche Schussgenauigkeit ermöglicht. Dafür sprechen die Art der Beschädigung und die Streuung der Fragmente: es gibt sowohl runde Durchbrüche, welche in der Regel infolge von Kanonenschüssen entstehen, als auch Sprengdurchbrüche, typisch für Raketen mit Pfeilgeschossen.
Wer hat den Tod der 283 Passagiere und 15 Besatzungsmitglieder zu verantworten? 
Die Streitkräfte der selbsternannten Volksrepublik Donetsk verfügten zum 17.07.2014 weder über entsprechenden Kampfflugzeuge, welche in der Lage wären, ein Luftziel wie die Boeing 777 zu zerstören, noch über ein Netzwerk von Flugplätzen, noch über Mittel der Radarerfassung, Zielverfolgung und des Anvisierens.
Kampfflugzeuge der Streitkräfte der Russischen Föderation haben den Luftraum der Ukraine nicht verletzt, was sowohl von der ukrainischen Seite als auch von Dritten Seiten bestätigt wird, welche die Lage auf dem ukrainischen Gebiet aus dem Weltraum beobachten. Zur Feststellung der wahren Sachlage ist es notwendig, objektiv und unparteiisch alle Umstände des Absturzes der malaysischen Boeing 777 zu untersuchen, tausende von Bürgern zu befragen, die etwas beobachtet haben konnten. 
Selbstverständlich sollten diese Befragungen von erfahrenen Fachleuten durchgeführt werden. Die richtigen Fragen zu stellen ist eine exakte Wissenschaft und zugleich eine große Kunst der Annäherung an die Wahrheit. Wichtige Informationen sind in den Trümmern und Fragmenten des abgestürzten Flugzeuges zu finden, jedoch ist diese Information leicht zu zerstören, zu verfälschen und zu verschleiern. Und es gibt viele Mitwirkende, die an der Verschleierung einer jeden realen Tatsache interessiert sind. Dies wird von der Tatsache belegt, dass die Ukraine, die Niederlande, Belgien und Australien am 8. August eine Vereinbarung unterzeichnet haben, dass Informationen über die Untersuchung des Absturzes nur bei Zustimmung aller Parteien weitergegeben werden dürfen. "Im Zusammenhang mit der Untersuchung werden immer noch Expertisen und andere Ermittlungsmaßnahmen durchgeführt", verkündete der Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft der Ukraine Yuri Boychenko, "die Ergebnisse werden nach dem Abschluss der Untersuchung bei Zustimmung aller Parteien, die eine entsprechende Vereinbarung getroffen haben, bekannt gegeben."
Verzögerungen und ausweichendes Verhalten bzgl. einer vollständigen und objektiven Untersuchung unter Teilnahme von renommierten internationalen Organisationen lassen zweifeln, ob die beteiligten Parteien wahre Umstände des Absturzes der Boeing 777 der Fluggesellschaften Malaysia Airlines bekannt geben werden.
[–Umstände des Absturzes der Malaysia Airlines Boeing 777–]
Die Malaysia Airlines Boeing 777 befand sich am 17.07.2014 auf dem Flug von Amsterdam nach Kuala Lumpur in dem von den Fluglotsen angeordneten Korridor. Es ist höchstwahrscheinlich, dass die manuelle Flugkontrolle Offline war und das Flugzeug im Autopilot-Modus flog und es dabei im Horizontalflug der von den ukrainischen Fluglotsen am Boden angelegten und angepassten Route folgte. Um 17:17-17:20 Uhr befand sich die Boeing 777 in ukrainischem Luftraum im Gebiet Donetsk auf einer Höhe von 10.100 m. Ein unidentifiziertes Jagdflugzeug (vermutlich eine SU-25, oder MiG-29), welches sich vorher auf einer niedrigeren Flugbahn auf Kollisionskurs innerhalb einer Wolkenschicht bewegte, stieg rasant auf, tauchte unerwartet vor dem Passagierflugzeug aus den Wolken auf und eröffnete das Feuer auf die Kontrollkabine (das Cockpit) mit einer 30-mm oder kleineren Bordkanone.
Der Beschuss könnte nicht nur durch den Jagdpiloten in "freier Jagd" (unter Nutzung des Bordradars) ausgeführt worden sein, sondern auch von einem Navigationsoffizier am Boden unter Nutzung der Flugraumdaten, die von bodenbasiertem Radar empfangen wurden. Das Cockpit des Flugzeugs wurde durch eine Vielzahl von Geschossen beschädigt, die den Rumpf des Flugzeugs trafen. Die Kontrollkabine büßte seinen Luftdruck ein, was den unmittelbaren Tod der Besatzung durch mechanische Einflüsse und Dekompression zur Folge hatte. Der Angriff war unerwartet und dauerte nur den Bruchteil einer Sekunde. Angesichts der Überraschung war die Besatzung nicht in der Lage irgendeine Art von für diese Situationen vorgesehenem Alarm auszulösen, da der Flug seiner vorgeschriebenen Route folgte und der Angriff für alle unerwartet kam. 
Weder die Maschinen, noch das Hydrauliksystem, noch andere Bauteile die zur Fortführung des Flugs notwendig waren, wurden außer Betrieb gesetzt und die Boeing 777 folgte weiter seinem horizontalen Flug im Autopilot-Modus (was eine Standard-Situation ist) und verlor dabei vielleicht allmählich an Höhe. Danach manövrierte und positionierte sich das unidentifizierte Jagdflugzeug in den hinteren Bereich der Boeing 777. Es legte einen Abfangkurs an, zielte mit dem an Bord befindlichen Zielerfassungssystem und startete eine R-60 oder R-73 Luft-Luft-Rakete (eine oder mehrere). 
Durch den Raketen-Einschlag wurde die gesamte Kabine dekompressiert, das Flugkontrollsystem wurde außer Gefecht gesetzt, der Autopilot schaltete sich ab, das Flugzeug stellte seinen Horizontalflug ein und stürzte unkontrolliert ab. Die auftretenden G-Kräfte verursachten ein mechanisches Auseinanderreißen des Flugwerks in großer Höhe. Wie die verfügbaren Daten des Flugschreibers andeuten, fiel das Flugzeug in der Luft auseinander, was aber hauptsächlich im Fall eines vertikalen Sturzes aus einer Höhe von ~10.000 m möglich ist, was normalerweise nur beim Überschreiten der maximal erlaubten G-Kräfte geschehen kann. In der Regel kann ein derartiger unkontrollierter Absturz mit der Unfähigkeit der Besatzung erklärt werden, das Flugzeug zu kontrollieren, da es zu einer Notsituation in der Kabine und anschließend zu einer sofortigen Dekompression des Cockpits und des Passagierabteils kam. Die Zerstörung des Flugzeugs ereignete sich in großer Höhe, was die Tatsache erklärt, dass die Wrackteile des Flugzeugs über ein Gebiet von über 15 km² verteilt wurden. (so)
{GA:1168255} 
Quellenverweis: 
http://www.mmnews.de
http://www.xn—–
http://www.tlaxcala-int.org