Migranten legen Eisenbahnverkehr in Idomeni lahm – 11.000 warten auf der griechischen Seite

Unzufriedene Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak haben im nordgriechischen Idomeni den Eisenbahnverkehr lahmgelegt. Nach griechischen Medienberichten warten mittlerweile mehr als 11.000 Migranten auf der griechischen Seite der Grenze.
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Die Versorgung der Menschen an der griechisch-mazedonischen Grenze wird immer schwieriger.Foto: Michael Kappeler/dpa
Epoch Times3. März 2016
Unzufriedene Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak haben im nordgriechischen Idomeni den Eisenbahnverkehr lahmgelegt. Hunderte Menschen blockierten auf den Schienen einen Güterzug, der aus Mazedonien in Richtung Griechenland fahren wollte, berichtete ein dpa-Reporter. Unter den Demonstranten, die immer wieder „öffnet die Grenze“ riefen, seien viele Kurden gewesen.

Nach griechischen Medienberichten warten mittlerweile mehr als 11.000 Migranten auf der griechischen Seite der Grenze. Die Behörden hatten bereits am Vortag damit angefangen, notdürftig ein kleines Lager für diese Menschen zu bauen. Ihre Versorgung werde immer schwieriger, warnten mehrere humanitäre Organisationen.

Die Migranten bleiben in Idomeni, weil sie hoffen, dass Mazedonien doch noch seinen Zaun öffnet und sie damit weiter nach Mitteleuropa kommen. Aus diesem Grund weigern sie sich, in Flüchtlingslagern untergebracht zu werden, die sich wenige Kilometer südlich der Grenze  befinden.

Wieder hunderte Migranten in Piräus

In Piräus sind am Morgen mehr als 580 Migranten von den Ägäisinseln angekommen. Weitere 515 Migranten sollen am Nachmittag die griechische Hafenstadt erreichen.

Dies berichtete das Staatsradio. Sie hatten in den vergangenen Tagen von der türkischen Küste auf die griechischen Inseln im Osten der Ägäis übergesetzt.

(dpa)


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