Müller übt in Flüchtlingskrise scharfe Kritik an der EU-Kommission

Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) übt in der Flüchtlingskrise scharfe Kritik an der EU-Kommission. Dem Blatt „Bild am Sonntag“ sagte Müller: „Mir fehlt bei der Kommission und dem Präsidenten der Durchsetzungswille. …

Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) übt in der Flüchtlingskrise scharfe Kritik an der EU-Kommission. Dem Blatt „Bild am Sonntag“ sagte Müller: „Mir fehlt bei der Kommission und dem Präsidenten der Durchsetzungswille. Der Schutz der Außengrenzen funktioniert nicht, Schengen ist kollabiert. Eine faire Flüchtlingsverteilung findet nicht statt.“

Müller forderte: „Europa braucht endlich einen Flüchtlingskommissar mit entsprechender Administration, der die Beschlüsse umsetzt. Papier hilft den Menschen nicht, wir brauchen Taten.“ Der Entwicklungsminister forderte von der EU, ihre Versprechen gegenüber der Türkei endlich zu erfüllen: „Die Türkei leistet Großartiges bei der Aufnahme syrischer Flüchtlinge. Aber die Grenzen ihrer Aufnahmefähigkeit sind erreicht. Deshalb braucht die Türkei unsere Unterstützung. Jetzt müssen die EU-Staaten ihr Versprechen einlösen. Die im November versprochenen drei Milliarden Euro Hilfe stehen immer noch nicht zur Verfügung.“

(dts Nachrichtenagentur)

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