Enthüllungsvideo: So treibt größter US-Abtreibungs-Konzern illegal Handel mit Baby-Körperteilen!

Die USA hat einen neuen Skandal: Es geht um Handel mit Körperteilen abgetriebener Babys durch die Non-Profit-Organisation „Planned Parenthood“. Das so etwas stattfindet, liegt auf der Hand, schließlich treibt die …

Die USA hat einen neuen Skandal: Es geht um Handel mit Körperteilen abgetriebener Babys durch die Non-Profit-Organisation „Planned Parenthood“. Das so etwas stattfindet, liegt auf der Hand, schließlich treibt die Biomedizin absonderliche Blüten mit genau diesen Baby-Organen. Schockierend ist allerdings die Selbstverständlichkeit, mit der eine Insiderin über das Business in der rechtlichen Grauzone plauderte: Zwei Abtreibungsgegner des „Center for Medical Progress“ hatten sich als Kaufinteressenten für menschliches Gewebe ausgegeben und das Gespräch mit versteckter Kamera gefilmt. Handel mit Körperteilen ist in den USA gesetzlich verboten – aber offenbar trotzdem das normalste der Welt, zumindest aus Sicht der Leute, die ihn betreiben.

Dr. Deborah Nucatola ist bei Planned Parenthood Senior Director im Bereich medizinische Dienstleistungen. Sie hat diesen Posten seit Februar 2009 inne und verantwortet landesweit die medizinischen Angebote sämtlicher Planned-Parenthood-Standorte. Laut den Machern des Videos, arbeitet sie die Hälfte des Jahres selbst als Abtreibungs-Ärztin. Dementsprechend freimütig erzählt sie beim Mittagessen, wie man ein Baby am praktischsten im Mutterleib mit der Zange zerquetscht, ohne die verkäuflichen Teile zu beschädigen.
In dem Interview kam heraus, dass man bei Planned Parenthood jedes Körperteil bestellen und für den Preis von 30-100 Dollar kaufen kann. Die Preise seien absichtlich so gestaltet, damit sie mehr wie eine Aufwandsentschädigung aussehen und nicht so, als würde hier Geld gemacht, klärt Nucatola ihre Gesprächspartner auf. Die Abläufe würden von den Ärzten vorsätzlich so gestaltet, dass die von Forschungslaboren bestellten Organe intakt bleiben. O-Ton:

Wir sind sehr gut darin, Herz, Lunge und Leber herauszuholen, denn wir wissen: ›Diesen Teil sollte ich nicht kaputt machen, also drücke ich lieber unterhalb und drücke lieber oberhalb und sehe zu, dass ich das Organ völlig intakt lasse.‹

Ich würde sagen, dass viele Menschen Leber wollen. Aus diesem Grund arbeiten die meisten Anbieter mithilfe von Ultraschall, damit sie wissen, wo sie die Zange anzusetzen haben.“

Planned Parenthood vermarktet sich selbst als „Gesundheitsanbieter“ für Frauen und „Sexualberater“ für Teenager und bekommt jährlich rund 500 Millionen US-Dollar vom Staat. Die Organisation betreibt in den USA 700 Gesundheitszentren und Kliniken und ist die Nr. 1 der Abtreibungs-Konzerne. Über 300.000 Abtreibungen werden dort jährlich durchgeführt.

Das Undercover-Video ist nicht das erste seiner Art, aber eines, das eine besonders große Empörungswelle auslöste. Seit längerem versuchen Lebensschutz- und andere Initiativen die Machenschaften von Planned Parenthood (PP) bloßzustellen, in dem sie sich als Hilfesuchende oder potentielle Kunden ausgeben und die Gespräche heimlich filmen. Und in jedem dieser Videos tun sich Abgründe auf. (Auch in jenen, in denen PP-“Beraterinnen“ 15-jährigen Mädchen Sadomaso-Praktiken und ähnlich fortgeschrittenes empfehlen, aber dies ist ein anderes Thema.)
David Daleiden, der 26-jährige Gründer des „Center for Medical Progress“, kündigte in einem Interview mit der „New York Times“ an, in den kommenden Wochen noch ein Dutzend ähnlicher Mitschnitte zu veröffentlichen. Nachdem PP behauptet hatte, das Video sei ein absichtlich verfälschender Zusammenschnitt, stellten die Aktivisten das gesamte zweiundhalbstündige Gespräch ins Netz, sowie dessen Transkript. Drei Jahre lang hatten die Aktivisten PP ins Visier genommen. Vorgestern schickten sie ein weiteres Video online, in dem die zweithöchste Managerin, Dr. Mary Gatter, mit einem vorgeblichen Kaufinteressenten um Preise für Baby-Teile feilscht.

Sieben US-Bundesstaaten haben nun gegen PP Ermittlungen eingeleitet, ebenso drei Kongresskomitees. Die Leitende Direktorin des Medizinischen Dienstes wurde vorgeladen, um sich zum Verkauf der Körperteile zu äußern.
Laut US-Gesetz stellen Erwerb und Verkauf von menschlichen Körperteilen eine Straftat dar und wer kommerziell mit Körperteilen abgetriebener Babys handelt, kann mit bis zu zehn Jahren Gefängnis und/oder 500.000 Dollar Bußgeld bestraft werden. Pikant ist der Fall außerdem, weil aus dem Interview hervorgeht, dass die in den USA verbotene „Teilgeburtsabtreibung“ bei Planned Parenthood durchaus Anwendung findet. Wie jedes Gesetz unterliege auch diese Bestimmung der Interpretation, meint Nucatola.
„Ein Fötus, der während einer Abtreibung intakt und lebendig herausgezogen wird, gilt nach Bundesgesetz als lebend geborenes Kind und jede weitere Handlung die ihn oder sie tötet, zählt als Tötungsdelikt“, sagt der 1 U.S. Code 8 dazu.

Wikipedia schildert es so – (Vorsicht, nichts für zarte Gemüter!): „Bei der Teilgeburtsabtreibung wird der Fötus mit einer Zange aus dem geweiteten Gebärmutterhalskanal gezogen, bis der Nacken sichtbar wird. Mittels eines chirurgischen Instruments wird dann ein Loch in den Hinterkopf gestoßen, um durch einen Katheter das Hirn abzusaugen. Ist der Fötus auf diese Weise während des Geburtsvorgangs – bei dem er bereits mit Armen und Beinen strampeln kann, wenn es nicht zuvor narkotisiert wurde, getötet worden, wird die Abtreibung fortgesetzt, indem der restliche Körper des Fötus aus dem Geburtskanal gezogen wird.“
Wahlwerbung für Konservative?
Mehrere Präsidentschaftskandidaten der Republikaner haben nach den Enthüllungen angekündigt, PP die Subventionen zu streichen, sollten sie gewählt werden.
PP selbst sieht in den "unerhörten und vollständig unwahren Vorwürfen" die Fortsetzung einer Kampagne, die die Republikaner seit Jahren gegen die Organisation fahren. In ihrem Gegenstatement hieß es tatsächlich: „Frauen und Familien, die sich dazu entschließen, fetales Gewebe einer lebensrettenden wissenschaftlichen Forschung zur Verfügung zu stellen, sollten eine Ehrung erhalten und nicht angegriffen und erniedrigt werden". Planned Parenthood lege bei dieser "wichtigen Arbeit" die "höchsten ethischen und rechtlichen Standards an", und handle nur in vollem Einvernehmen mit den betroffenen Frauen, so ein Sprecher der Organisation. Weder diese noch PP würden mit dem Verkauf des Gewebes Geld verdienen.
Auch in Deutschland ist Planned Parenthood aktiv, mit ähnlichen Angeboten wie in den USA, inklusive Abtreibung. Unter dem Namen „pro familia“ werden mehr als 180 Beratungsstellen mit etwa 1.600 Mitarbeitern unterhalten. Der pro familia-Bundesverband finanziert sich aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden und wird „durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend finanziell gefördert“.
(rf)

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