Residenz von Präsident Kabila in Demokratischer Republik Kongo in Brand gesetzt

Im Kongo wurde eine Residenz von Präsident Kabila geplündert und angezündet. Kabila weigert sich, die Macht abzugeben obwohl seine Amtszeit bereits vor einem Jahr endete.

Mutmaßliche Rebellen haben am Montag im Osten der Demokratischen Republik Kongo eine Residenz von Präsident Joseph Kabila angezündet.

Nach Angaben von Augenzeugen wurde bei dem Brand in Musienene in der Unruheprovinz Nord-Kivu ein Polizist getötet, der Wache schob. Ein Militärvertreter machte die Rebellengruppe Mai-Mai verantwortlich. Die Angreifer hätten das Gebäude zuerst geplündert und dann angezündet, sagte er der Nachrichtenagentur AFP.

Kabila verbringt die meiste Zeit in der Hauptstadt Kabila, er soll aber im ganzen Land Häuser besitzen. Musienene ist immer wieder Schauplatz von Protesten gegen den Präsidenten.

Kabila weigert sich, die Macht abzugeben, obwohl seine Amtszeit offiziell bereits vor einem Jahr endete. Ursprünglich sollten im Jahr 2017 Wahlen für seine Nachfolge stattfinden, doch diese wurden immer wieder verschoben. (afp)

Kommentieren
Werte Leserinnen und Leser,
NEU: Unsere Kommentarfunktion bleibt wieder rund um die Uhr geöffnet.
WIE BISHER: Alle Kommentare durchlaufen eine Moderation.
ABER: nur von 9 - 12 Uhr, von 15 - 18 Uhr und von 20 - 22 Uhr
ist sie mit einem Moderator besetzt und nur dann werden Ihre Kommentare freigeschaltet - so viele wie möglich. Ihre Kommentare sind uns willkommen, bitte lesen Sie vorher die Netiquette HIER.

Ihre Epoch Times-Redaktion