Trump: Nordkorea soll an den Verhandlungstisch kommen

"Es ergibt Sinn für Nordkorea, an den Tisch zu kommen, um eine Vereinbarung zu treffen, die gut ist für die Menschen in Nordkorea und für die Menschen in der Welt", so US-Präsident Trump.

Im Atomkonflikt mit Nordkorea hat US-Präsident Donald Trump das Land zu Verhandlungen aufgefordert.

„Es ergibt Sinn für Nordkorea, an den Tisch zu kommen, um eine Vereinbarung zu treffen, die gut ist für die Menschen in Nordkorea und für die Menschen in der Welt“, sagte Trump am Dienstag in Seoul bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem südkoreanischen Präsidenten Moon Jae In.

Zugleich stellte Trump klar, notfalls die „volle Bandbreite“ militärischer Mittel gegen Nordkorea einzusetzen.

„Nordkorea ist eine weltweite Bedrohung, die weltweites Handeln erfordert“, sagte Trump, der nach einem Besuch in Japan in Seoul eingetroffen war. Die USA und ihre Verbündeten machten hierbei „viele Fortschritte“. China sei in dieser Frage „sehr hilfreich“. „Wir hoffen, dass auch Russland hilfreich sein wird“, sagte Trump.

Der Nordkorea-Konflikt dominiert Trumps fast zweiwöchtige Asienreise, die ihn am Mittwoch nach Peking führen wird. In einem am Sonntag gesendeten Interview hatte der US-Präsident ein Treffen mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un nicht ausgeschlossen, nachdem er zuvor Verhandlungen mit Pjöngjang über dessen Atom- und Raketenprogramm als Zeitverschwendung abgetan hatte.

Nordkorea hat in den vergangenen Monaten mit wiederholten Raketen- und Atomwaffentests die Weltgemeinschaft und insbesondere die USA herausgefordert. Trump und Kim lieferten sich heftige Verbalattacken. (afp)

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