Unicef bittet um 17 Millionen Euro für Kinderkrankenhäuser im Irak

"Der Zustand von Iraks Gesundheitssystem ist alarmierend", erklärt der Unicef-Vertreter im Irak, Peter Hawkins. Laut Unicef ist es für 750.000 Kinder in der Region um Mossul schwierig, grundlegende Gesundheitsleistungen in Anspruch zu nehmen.

Das UN-Kinderhilfswerk Unicef hat Hilfen in Höhe von 17 Millionen Dollar (13,7 Millionen Euro) für den Wiederaufbau von Gesundheitseinrichtungen für Kinder im Irak gefordert.

„Der Zustand von Iraks Gesundheitssystem ist alarmierend“, erklärte der Unicef-Vertreter im Irak, Peter Hawkins, am Mittwoch.

„Für Schwangere, Neugeborene und Kinder können vermeidbare und leicht behandelbare Erkrankungen schnell zu einer Frage von Leben und Tod werden“, erklärte Hawkins nach einem Besuch in Mossul.

Die jahrelang unter Kontrolle der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) stehende Stadt im Nordirak war im Juli mit internationaler Unterstützung von der irakischen Armee aus der Hand der Dschihadisten befreit worden.

Laut Unicef ist es für 750.000 Kinder in der Region um Mossul schwierig, grundlegende Gesundheitsleistungen in Anspruch zu nehmen. Weniger als zehn Prozent der Gesundheitseinrichtungen in der Provinz seien vollständig nutzbar.

Unicef nannte die für kommende Woche in Kuwait geplante Geberkonferenz für den Irak eine „einzigartige Gelegenheit“, Kinder ins Zentrum des Wiederaufbauprozesses zu rücken. Bagdad schätzt die Kosten für den gesamten Wiederaufbau nach drei Jahren Krieg gegen den IS auf hundert Milliarden Dollar. (afp)

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