US-Militärsprecher Martin Dempsey gibt zu: „Unsere arabischen Verbündeten finanzieren ISIS“ (+Video)

Martin Dempsey, der Vorsitzende der Joint Chiefs of Staff, (kurz JCS, zu Deutsch etwa Vereinigte Stabschefs oder auch Vereinigter Generalstab) wurde von dem republikanischen Senator Lindsay Graham gefragt: "Wissen Sie von …

Martin Dempsey, der Vorsitzende der Joint Chiefs of Staff, (kurz JCS, zu Deutsch etwa Vereinigte Stabschefs oder auch Vereinigter Generalstab) wurde von dem republikanischen Senator Lindsay Graham gefragt: "Wissen Sie von irgendwelchen wichtigen arabischen Verbündeten [der USA], die ISIS unterstützen?" 

Dempsey antwortete darauf: "Ich kenne wichtige arabische Verbündeten die sie [ISIS] finanzieren." 
Daraufhin sagte Graham: "Ja sie finanzieren sie, weil die Freie Syrische Armee (FSA) Assad [den syrischen Führer] nicht bekämpfen konnte. Sie versuchten Assad zu stürzen. Ich denke, sie realisieren jetzt wie dumm sie waren."

Erst in dieser Woche bekam der US Präsident Barack Obama die Zusage vom Kongress die Freie Syrische Armee (FSA) im Kampf gegen die Terrorgruppe ISIS zu trainieren. Es ist jedoch bekannt, dass schon viele dieser so genannten "moderaten" Rebellen samt ihren Waffen zu ISIS übergelaufen sind. 
Wie das amerikanische Nachrichtenportal Infowars berichtet, stellte sich im Juli heraus, dass "mehrere Fraktionen innerhalb der FSA, darunter Ahl Al Athar und Ibin al-Qa’im, ihre Waffen an die Terroristen des Islamischem Staat in großer Zahl übergeben, und der radikalen Gruppe ihre Loyalität versprechen mussten." 
Drei führende syrische Rebellenkommandanten kündigten im Dezember an, dass sie die Beziehungen mit dem Obersten Militärrat der Freien Syrischen Armee abrechen mussten um der Gruppe Islamischer Staat beizutreten. 

Der ISIS Kämpfer Abu Atheer sagte zum Nachrichtenprotal Aljazeera: "Wir kaufen Waffen von FSA. Wir kauften 200 Flugabwehrraketen und Koncourse Panzerabwehrwaffen. Wir haben gute Beziehungen zu unseren Brüdern in der FSA. Für uns sind die Ungläubigen diejenigen, die mit dem Westen zusammenarbeiten um den Islam zu bekämpfen."
Eine aktuelle Studie des Conflict Armament Research ergab, dass die Militanten des Islamischen Staat die von der USA gelieferten Waffen abfangen oder von den FSA-Rebellen erhalten. Unter den Waffen sind Sturmgewehre M16 und anderes Kriegsgerät.
Die militanten haben auch M79-Raketen, die ursprünglich von Saudi-Arabien an die FSA-Rebellen geliefert wurden. "Die Raketen waren Teil der Waffenlieferungen aus Kroatien, die für die Freie Syrische Armee bestimmt waren. Die Waffen wurden entweder von ISIS abgefangen oder von ehemaligen Kämpfern der FSA an Islamischer Staat übergeben", berichtet Aljazeera. 

Katar, Saudi-Arabien, die Türkei und Jordanien unterstützen die Militanten des Islamischen Staat finanziell und belieferten sie mit Waffen, berichtet Infowars.
Der Daily Beast Reporter Josh Rogin schrieb: "Islamischer Staat Irak und Syrien (ISIS) bedrohen nun Bagdad. Sie werden seit Jahren von reichen Spendern aus Kuwait, Katar und Saudi-Arabien – drei wichtigen US-Verbündeten – die eine Duale Agenda im Krieg gegen den Terror haben finanziert." (so) 
{GA:1177593}