Waterboarding: ISIS verwendet CIA Foltertechniken bei amerikanischen Geiseln

Die Terrororganisation ISIS foltert US amerikanische Geiseln mit den Foltermethoden der CIA. Dies berichtet die Washington Post unter Berufung auf eine Quelle, welche mit der Behandlung der Geiseln vertraut ist.  …

Die Terrororganisation ISIS foltert US amerikanische Geiseln mit den Foltermethoden der CIA. Dies berichtet die Washington Post unter Berufung auf eine Quelle, welche mit der Behandlung der Geiseln vertraut ist. 

"Mindestens vier Geiseln werden in Syrien vom Islamischen Staat festgehalten. Die Gefangenen werden mit Waterboarding gefoltert", berichtet die Zeitung.
"Die vier wurden mehrmals von den militanten des Islamischen Staat mit Waterboarding gefoltert. Diese Technik, das Waterboarding, wurde erstmals von der CIA eingesetzt um mutmaßliche Terroristen nach den Anschlägen des 11. September 2001 zu verhören." 
Als Waterboarding wird eine Foltermethode des simulierten Ertränkens bezeichnet. Beim Opfer wird durch Ausnutzen des Würgereflexes physiologisch der Eindruck unmittelbar drohenden Ertrinkens hervorgerufen, indem durch ein Tuch über Mund und Nase, das ständig mit Wasser übergossen wird, der Atemwiderstand stark erhöht wird.

Durch das Fixieren des Folteropfers in einer Position, in der sich der Kopf tiefer befindet als der restliche Körper, soll das Eindringen von Wasser in die Lungen und ein darauffolgendes tatsächliches Ertrinken verhindert werden.
Diese Methode wird Berichten zufolge, seit dem 11.9.2001 eingesetzt. 

In einer Erklärung im Jahre 2008, sagte der ehemalige CIA-Chef Michael Hayden, "die Entscheidung zum Waterboarding in Bezug auf 9/11 war nicht nur erlaubt, sondern es reflektierte die Umstände dieser Zeit." 
"Terroristische Verhörprogramm der CIA waren rechtmäßig und effektiv und wurden aus der Not geboren", so Hayden. 
Harte Verhörtechniken und die Folter der Verdächtigen durch die CIA wurden nach Amtsantritt von Präsident Barack Obama im Jahr 2009 verboten. (so) 
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