Zypern-Gespräche geplatzt: Zu viele Fragen einer möglichen Wiedervereinigung ungelöst

Die von der UNO vermittelten Gespräche über eine mögliche Wiedervereinigung Zyperns sind geplatzt. Trotz ernsthafter Bemühungen verständigten sich Griechenland und die Türkei nicht auf Rahmenbedingungen für weitere Gespräche.
Titelbild
Limassol im griechischen Inselsüden, Republik Zypern. (Thilo Gehrke)
Epoch Times26. Mai 2017

Die von der UNO vermittelten Gespräche über eine mögliche Wiedervereinigung Zyperns sind geplatzt.

Die beiden Seiten hätten sich „trotz ernsthafter Bemühungen“ nicht auf die Rahmenbedingungen für weitere Verhandlungen in Genf verständigt, teilte der UN-Sondergesandte Espen Barth Eide am Freitag mit. „Wenn es keine Aussicht auf Verständigung gibt, gibt es keine Grundlage für eine Fortsetzung der Pendel-Diplomatie.“

Eide hatte in den vergangenen Wochen versucht, zwischen dem griechisch-zyprischen Präsidenten Nicos Anastasiades und dem Präsidenten der Türkischen Republik Nordzypern, Mustafa Akinci, zu vermitteln. Grundsätzlich soll es dabei um eine Wiedervereinigung der seit 1974 geteilten Insel gehen.

Es bleiben zahlreiche ungelöste Fragen zur künftigen Machtteilung, der Gebietsaufteilung, zu den Sicherheitsgarantien und den Besitzrechten auf der Insel.

Die Gespräche seien nicht vollständig zusammengebrochen, sagte ein UN-Sprecher. Es obliege aber nun den Verhandlungsführern beider Seiten, einen „Weg nach vorne“ aufzuzeigen. (afp)

 



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