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Studie der DZ Bank Privatanleger durch Griechenland-Krise merklich verunsichert

DAPD

17.05.2010

Frankfurt/Main (apn) Der Beinahe-Bankrott Griechenlands hat einer Studie der DZ Bank zufolge die Stimmung unter Privatanlegern deutlich getrübt. Die Hälfte der Investoren rechne mit steigenden Risiken an den Aktienmärkten innerhalb der nächsten Jahreshälfte, heißt es in dem am Montag in Frankfurt am Main veröffentlichten Bericht. 29 Prozent der Anleger gingen davon aus, dass der deutsche Leitindex DAX in den kommenden sechs Monaten falle – damit liege der Anteil der Pessimisten um 11 Prozentpunkte höher als im Februar dieses Jahres.

Noch überwiege jedoch die Zahl der optimistischen Privatanleger: 34 Prozent gingen von steigenden Kursen aus, das seien allerdings 5 Prozentpunkte weniger als im Februar, heißt es.

Erheblich verbessert hat sich laut Studie die Markteinschätzung der 18- bis 29-Jährigen. Demnach rechnen 45 Prozent mit steigenden Kursen. Im Februar hatten lediglich 28 Prozent dieser Altersgruppe anziehende Notierungen vorhergesagt.

Laut dem Privatkundenchef der DZ Bank, Peter Schirmbeck, beeinflusste die Griechenland-Krise die Angst vor sinkenden Kursen. Die Folgen zeigten sich in einem hohen Sicherheitsbedürfnis. Demnach vermieden 76 Prozent jegliches Risiko bei der Geldanlage. Lediglich 7 Prozent erklärten, sie würden derzeit für eine hohe Rendite auch ein hohes Risiko eingehen. Für 65 Prozent der Investoren sei die Inflationsrate relevant.

Für die Studie wurden laut VZ Bank 974 Anleger in Deutschland befragt. (AP)

 

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