Aktuelle Nachrichten – Umwelt
08.05.2010
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Lacey Township/USA (apn) Das vor einem Jahr aus dem ältesten Atomkraftwerk der USA ausgetretene radioaktive Wasser hat jetzt die grundwasserführende Schicht erreicht. Das teilte die Umweltbehörde des US-Staates New Jersey am Freitag mit, die eine neue Untersuchung zu dem Vorfall vom April 2009 einleitete. Eine unmittelbare Gefahr für das Trinkwasser bestehe nicht, hieß es. Die nächsten Brunnen seien mehrere Kilometer entfernt.
Das radioaktive Tritium war aus unterirdischen Leitungen am 9. April 2009 ausgetreten und seitdem langsam in tiefere Schichten gesickert. Es könne noch 14 bis 15 Jahre dauern, bis es die nächsten Brunnen erreiche, hieß es. Aber allein schon die Tatsache, dass das radioaktive Wasser in einer Konzentration, die 50 mal höher als zugelassen sei, eine der wichtigsten Trinkwasserressourcen von New Jersey erreicht habe, sei ein Grund zur Sorge. Die Umweltbehörde forderte den Betreiber des Kernkraftwerks Oyster Creek auf, mehr dafür zu tun, dass das radioaktive Wasser nicht weiter vorankomme. (AP)
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