Aktuelle Nachrichten – International
18.03.2010
Washington (apn) Ein ranghoher Al-Kaida-Führer ist nach Angaben aus US-Regierungskreisen vermutlich bei einem Raketenangriff in Pakistan getötet worden. Hussein Al Jemeni sei offenbar bei einem Angriff in der Stadt Miram Schah in Nord-Waziristan getötet worden, sagte ein Gewährsmann der Nachrichtenagentur AP in Washington. Al Jemeni gilt als wichtiger Stratege und Sprengstoffexperte der Al Kaida und wird mit einem Bombenanschlag auf eine CIA-Stellung in Afghanistan in Verbindung gebracht. Dabei wurden im Dezember sieben Mitarbeiter des US-Geheimdienstes sowie ein jordanischer Agent getötet.
CIA-Direktor Leon Panetta erklärte, die intensivierten Angriffe hätten Al-Kaida-Anführer Osama bin Laden und andere Terroristen tiefer in ihre Verstecke getrieben. Al Kaida und Taliban in den pakistanischen Stammesregionen seien erheblich unter Druck. „Von all den Geheimdienstinformationen, die wir bekommen, ist es recht klar, dass sie Schwierigkeiten haben, irgendeine Form von Kommandogewalt und Kontrolle aufzubieten, dass wir sie durcheinanderbringen. Und dass wir sie wirklich in die Flucht jagen“, sagte er der „Washington Post“. (AP)
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