Foto: Stephanie Hofschlaeger / Pixelio
Berlin – Der Sportartikelhersteller Reebok hat eine kontrovers diskutierte Werbekampagne in Deutschland zurückgezogen, in der offenbar Seitensprünge befürwortet werden. Die Werbeplakate mit der Aufschrift "Cheat on your girlfriend, not on your workout" (Geh deiner Freundin fremd, nicht deinem Training) wurden in sozialen Online-Netzwerken heftig kritisiert. Die Plakate waren nach Angaben eines Reebok-Sprechers in Umkleideräumen in 85 deutschen Fitnessstudios zu sehen. Das Unternehmen entschuldige sich für "jegliches Ärgernis, das sie (die Plakate) erregt haben könnten", schrieb Reebok-Sprecher Kerry Summers am Freitag in einer E-Mail an die Nachrichtenagentur AP. Das Fremdgehen werde von Reebok keineswegs gebilligt.
Reebok ist eine Tochtergesellschaft der deutschen adidas AG. (dapd)
Hier können Sie sich im Newsletter eintragen.
adidas steigert Jahresergebnis
(02.03.2011)
adidas will H&M und Zara mit Modemarke angreifen
(13.11.2010)
Gewerkschaften werfen Sportartikel-Herstellern Ausbeutung vor
(21.04.2008)