Harmonie und Balance im Alltag – Regelmäßiger Sport lässt Krebspatienten länger leben – DAPD
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Regelmäßiger Sport lässt Krebspatienten länger leben

DAPD

08.03.2008

Es darf auch gewandert werden.  (Cornerstone/Pixelio.de)
Es darf auch gewandert werden. (Cornerstone/Pixelio)

Frankfurt/Main – Körperliche Aktivität beugt nicht nur verschiedenen Krebserkrankungen vor, sondern beeinflusst auch deren Verlauf und Heilung. „Krebspatienten, die regelmäßig Sport treiben, leben länger“, sagt Martin Halle vom Berufsverband Deutscher Internisten. So könne bei Darmkrebs tägliche körperliche Aktivität die Sterblichkeitsrate um bis zu 30 Prozent verringern. 45 Minuten in Form von schnellem Spazierengehen reichten dafür bereits aus. Auch Nebenwirkungen von Therapien, wie etwa das chronische Müdigkeitssyndrom Fatigue, ließen sich so mildern.

Bewegung verbessert nach Angaben des Professors sowohl die körperliche Leistungsfähigkeit als auch die seelische Ausgeglichenheit von Menschen mit bösartigen Tumoren. Diese Erfahrung steigere die Motivation zum Kampf gegen die Erkrankung und verhindere eine Ausgrenzung der Betroffenen, die so besser in ihr gesellschaftliches Umfeld eingebunden würden. Außerdem stärke es das körpereigene Immunsystem und wirke Übergewicht entgegen, einem besonderen Risikofaktor für die Entstehung gerade von Darm- und Brustkrebs.

„Nur wenige Therapiekonzepte für Krebspatienten berücksichtigen bislang jedoch den Zusammenhang zwischen Behandlungserfolg und körperlicher Aktivität“, bedauert der Sportmediziner. Dabei könne Sport zusätzlich zu anderen bewährten Methoden die Lebensqualität von Krebs-Patienten relativ einfach und schonend verbessern.

http://www.internisten-im-netz.de (AP)

 

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