Schweres Busunglück in Kasachstan – Mindestens 52 Tote

Epoch Times18. January 2018 Aktualisiert: 18. Januar 2018 12:25
Bei einem schweren Busunglück in Kasachstan sind mindestens 52 Menschen ums Leben gekommen. Der Bus mit 55 Passagieren und zwei Fahrern an Bord geriet am Donnerstag im Nordwesten des Landes in Brand.

Bei einem schweren Busunglück in Kasachstan sind mindestens 52 Menschen ums Leben gekommen. Der Bus mit 55 Passagieren und zwei Fahrern an Bord geriet am Donnerstag im Nordwesten des zentralasiatischen Landes in Brand, wie das Katastrophenschutzministerium der Ex-Sowjetrepublik mitteilte.

Fünf Passagiere hätten das Unglück überlebt und seien von Rettungskräften versorgt worden, die übrigen 52 Insassen seien tot. Die Unglücksursache war zunächst unklar.

Nach ersten Erkenntnissen der kasachischen Behörden saßen 55 Usbeken und zwei Kasachen in dem Bus, der von der russischen Stadt Samara nahe der kasachischen Grenze nach Schimkent im Süden Kasachstans unterwegs gewesen war.

Das Unglück ereignete sich gegen 10.30 Uhr (Ortszeit) nahe der Provinzhauptstadt Aktobe, nicht weit von der russischen Grenze entfernt. Die Verletzten wurden in den nahen Ort Kalibai gebracht, von dort sollten sie nach Aktobe transportiert werden; zwei von ihnen erlitten schwere Brandverletzungen, wie ein Mitarbeiter des kasachischen Katastrophenschutzministeriums sagte.

Das Ministerium machte zunächst keine Angaben zur Ursache des Unglücks. In kasachischen Medien war von einem Kurschluss als möglicher Ursache die Rede. Sie verwiesen auf den kläglichen Zustand des Fahrzeugs.

Ein weiterer Mitarbeiter des kasachischen Katastrophenschutzministeriums, Ruslan Imankulow, sagte Medienberichten zufolge, zurzeit könne keine Ursache ausgeschlossen werden.

Auf Fotos in sozialen Netzwerken im Internet war das vollständig ausgebrannte Wrack auf einer Straße in der schneebedeckten kasachischen Steppe zu sehen. Russische und kasachische Medien verbreiteten Videoaufnahmen, die aus einem dem Bus folgenden Lastwagen heraus gemacht wurden: Sie zeigen, wie Flammen aus dem Fahrzeug schlagen und Menschen versuchen, die Insassen zu retten. (afp)

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