Foto: © 2012 AP. Photographer: Nati Harnik/AP/dapd
St. Louis – Die anhaltende Dürre in den USA hat sich inmitten der Maisernte noch einmal etwas verschlimmert. Wie aus einem am Donnerstag vorgestellten Bericht hervorgeht, sind 65,5 Prozent des Landes - ohne Alaska und Hawaii - in irgendeiner Form von der schlimmsten Dürre seit Jahrzehnten betroffen. In der Vorwoche lag der Wert noch bei 64,8 Prozent.
Wegen der Dürre in den USA wächst die Sorge, dass weltweit die Nahrungsmittelpreise steigen könnten. So ist das Land führender Produzent von Mais, Weizen und Sojabohnen. Nach Angaben des Wirtschaftsministeriums hat die Trockenheit mittlerweile deutliche Auswirkungen aus das Wachstum, das in diesem Quartal geringer ausfiel als erwartet. Ein wichtiger Faktor sei dabei die Dürre im Mittleren Westen, hieß es am Donnerstag. Die Ernteausfälle bezifferte das Ministerium auf 12 Milliarden Dollar (9,3 Milliarden Euro).
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