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Geheime Bruderschaft Religionsthriller „Illuminati“ feiert in Rom Premiere

DAPD

05.05.2009

Tom Hanks spielt in der Verfilmung des Erfolgsromans "lluminati" von Brown  den Symbolforscher Robert Langdon.(AP Photo/Evan Agostini)
Tom Hanks spielt in der Verfilmung des Erfolgsromans "lluminati" von Brown den Symbolforscher Robert Langdon.(AP Photo/Evan Agostini)

Rom – Eine passendere Kulisse für den Start einen Thrillers über die katholische Kirche als Rom kann es kaum geben. Und so feierte der FilmIlluminati“, im Original „Angels & Demons“, nach dem Roman von Erfolgsautor Dan Brown am Montagabend seine stilechte Premiere in direkter Nähe zum Vatikan. Bewacht von – allerdings fiktiven – Schweizergardisten zeigten sich auf dem roten Teppich neben Brown die Hollywoodstars Tom Hanks und Ewan McGregor, die israelische Schauspielerin Ajelet Surer sowie Regisseur Ron Howard.

„Illuminati“ habe viel mehr Tempo als sein Vorgänger „Der Da Vinci Code – Sakrileg“, erklärte Hanks. „Das ist wie Bang, Bang, Bang! Da gibt es keine Zeit zum Luftholen.“ Es gehe zwar um das gleiche Thema, aber in einer ganz anderen Struktur und mit einer anderen Geschwindigkeit. Hanks spielt in der Verfilmung des Erfolgsromans von Brown erneut den Symbolforscher Robert Langdon, der diesmal vom Vatikan um Hilfe gebeten wird: Eine geheime Bruderschaft, die sich die Illuminati nennt, entführt vier Kardinäle, die als mögliche Nachfolger des Papstes gelten. Sie drohen damit, die Geistlichen nacheinander zu töten und im Vatikan eine Bombe zu zünden.

Regisseur Howard hatte am Sonntag noch für Aufsehen gesorgt, als er dem Vatikan vorwarf, die Dreharbeiten behindert zu haben. Der Vatikan wies dies als einen PR-Trick zurück. Ein großer Teil des Films wurde in der Sixtinischen Kapelle und anderen kirchlichen Orten in Rom gedreht.

Der „Da Vinci Code“ spielte weltweit rund 560 Millionen Euro ein. Brown sagte, er habe nie mit einem derartigen Erfolg gerechnet. „Ich habe wirklich Bücher geschrieben, die ich selbst gerne lesen würde“, sagte er. „Und hoffte, dass einige Leute meinen Geschmack teilen – und offensichtlich ist das so. Ds ist ein großes Glück.“ (AP)

 

 

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