Aktuelle Nachrichten – Klima
10.03.2010
Foto: Uta Herbert/Pixelio
Glaubt man Politik und Medien, dann ist die Welt in Gefahr: das Unheil naht - die Erde wird heiß - und der Mensch ist schuld! Selbst Schulkinder werden in Angst versetzt und sollen artig in den Glauben hineinwachsen, der Mensch könne und müsse das Klima retten.
Diese vorgegebene „Aufklärung" stimmt die Bürger auf Opfer ein: Die Rettung ist möglich — vielleicht — doch leider ist sie furchtbar teuer!
In Erfüllung des „Kyoto-Protokolls" werden Energieversorger und Industrie gezwungen, „CO2-Verschmutzungsrechte" zu erwerben. Die aber will man verknappen — so dass die Kosten explodieren. Konkurse sind zu befürchten. Ebenso birgt die Möglichkeit der Behörden, den künstlichen Rohstoff „CO2-Verschmutzungsrechte" zuteilen oder verweigern zu können, ein beispielloses Korruptionspotential.
Die Masse zur Kasse
Der Anstieg des Strompreises betrug laut einer Pressemitteilung des Statistischen Bundesamts in Deutschland von März 2007 bis März 2008 nicht weniger als 12,4 Prozent. (Siehe Gesamtübersicht in der Abb. 1.) Weitere Preiserhöhungen für Wirtschaft und Privatkunden wurden in der Presse angekündigt.
Der Bürger wird zudem unter Druck gesetzt, sei es als Autofahrer („Dreckschleuder"-Kampagne) oder Hauseigentümer (CO2-Gebäudesanierung). Die Politik erfindet immer neue Vorschriften und Abgaben.
Steigende Kosten und Preise entwerten den Wirtschaftsstandort. Absehbare Folge ist eine weitere leise Verarmung der Bevölkerung.
Goldene Nasen
Einigen aber wird Wohlstand zuteil, etwa „Energieberatern", und alle Unternehmen, denen der Staat CO2-Zertifikate schenkt, solange er die anderen zwingt, solche zu kaufen. Zu den großen Profiteuren der „Klimapolitik" gehören einige der medial präsenten „Klimaforscher", die neben ihren vom Staat zugeteilten Professorengehältern zusätzlich mit „Förderpreisen" bedacht werden.
Konsens ist Nonsens
Der steigenden Belastung fast aller Unternehmen und Bürger zum Trotz stellt derzeit kein Politiker den „Klimaschutz" infrage. Kaum eine Zeitung überprüft das Dogma des „Treibhauseffekts". Fragt man nach, so heißt es, es gäbe ja in der Wissenschaft zum „menschengemachten Klimawandel" einen „Konsens". Jedoch, sichtet man die wissenschaftliche Literatur und befragt Experten, so findet man in Sachen „Treibhaus" keinen Konsens:
Laut Gerhard Gerlich, Professor für Mathematische Physik an der TU Braunschweig und einem der schärfsten Kritiker des CO2-Dogmas in Deutschland, gibt es in keinem der klassischen Lehrbücher der Physik und Thermodynamik einen Hinweis auf einen CO2-Treibhauseffekt.
Der größte Wissenschaftsskandal unserer Zeit
Oftmals lehnen gerade die führenden Köpfe ihrer jeweiligen Spezialgebiete deren Vereinnahmung für das CO2-Klimadogma vehement ab. So erklärte der Pionier der Hurricane-Forschung, Prof. William M. Gray: „Global warming is a hoax" („Die globale Erwärmung ist ein schlechter Scherz"). Der weltweit führende Meeresspiegelexperte, der Stockholmer Geologieprofessor Nils-Axel Mörner, nennt es „The greatest lie ever told" („Die größte Lüge, die jemals erzählt wurde"), und der polnische Umweltwissenschaftler und dreifach promovierte Experte für Eisuntersuchungen Prof. Zbigniew Jaworowski, nennt eine Forschungsarbeit „CO2: The Greatest Scientific Scandal of Our Time" („CO2: Der größte Wissenschaftsskandal unserer Zeit").
Die als Messlatte der Gesinnung und Leitfaden der Politik installierte CO2-Erwärmungslehre ist von der Wissenschaft längst widerlegt. Sie werden in dieser Serie lesen, was an ihr nicht stimmt. [1]
Der Ausgangspunkt: die CO2-Treibhaushypothese(n)
Behauptet wird, es gäbe einen „natürlichen Treibhauseffekt". Auf dem soll ein zusätzlicher menschengemachter Effekt aufsetzen:
Dieser „natürliche Treibhauseffekt" entstünde auf folgende Weise:
Mehr CO2 — produziert von den Menschen — soll zu mehr Gegenstrahlung führen und so zu mehr Erwärmung: einem „menschengemachten Effekt" über die „natürlichen 33 Grad Celsius" hinaus. Es entsteht so scheinbar ein Fundament für eine Vorstellungswelt, die wir den „grünen Klima-Wirkungsturm" nennen (Abb. 3).
Eine Frage an die Physik, nicht an die Gesinnung
In dieser Studie geht es allein um den Kern der Dinge: Erhöht nun ein Anstieg der CO2-Konzentration die Temperaturen auf der Erde - oder nicht? Das ist allein eine Frage an die Physik und nicht an die Gesinnung. Gäbe es einen solchen Einfluss nicht, dann wären:
Deshalb konzentrieren wir uns hier auf diesen entscheidenden Punkt. Mit Absicht stellen wir all die Nebenthemen beiseite, in denen sich nach unserer Beobachtung bisher die meisten Diskussionen zerfasern, und die von der oben formulierten Kernfrage ablenken:
Nebenthemen, die von der Kernfrage ablenken
Wir kümmern uns nicht um historische Temperaturzeitreihen. Ob es vor 2, 20, 200 oder 2000 Jahren wärmer oder kälter war als heute, erlaubt auf die physikalischen Wirkungen des CO2 keinerlei Rückschluss.
Das Gleiche gilt für die Entwicklung des CO2-Luftanteils. Ist der heute wirklich deutlich höher als früher? Das wird behauptet, nur zeigen Hunderte alter und neuer Untersuchungen das Gegenteil. Falls aber CO2 gar keinen Temperatureinfluss hätte, wäre dessen Luftanteil hier auch nicht von Belang.
Steuert die Sonne die Erdtemperaturen? Vieles spricht dafür, nur werden wir auch diese Frage hier nicht näher untersuchen. Hier geht es nur darum, dass CO2 sie nicht steuert.
Kann man „Klima" weissagen - mit Computern? Fachleute schütteln den Kopf. In dieser Studie aber interessiert uns nicht, ob Klimasimulationen bei Vermeidung bestimmter Fehler überhaupt richtig sein könnten. Es reicht uns, dass sie falsch sein müssen, wenn man sie (mutwillig) auf falschen Verarbeitungsregeln aufbaut.
Schließlich umgehen wir die aufgeregten Debatten über angebliche „Klimafolgen". Stirbt in fünfzig Jahren der Eisbär aus? Unsere Antwort für heute: „Keine Ahnung!" [3]
Fußnoten
[1] Wir untersuchen hier CO2 stellvertretend für alle IR-aktiven Gase. Die hier gemachten Aussagen gelten für CH4 (Methan), N2O (Lachgas), O3 (Ozon), und H2O (Wasserdampfgas, also nicht Nebel bzw. Wolken!) prinzipiell genauso.
[2] Die Herleitung der angeblich bei minus 18 Grad Celsius liegenden „Effektivtemperatur der Erde" beruht auf der Annahme eines Gesteinsplaneten ohne Atmosphäre und ohne Ozeane. Wie unter anderem Gerlich/Tscheuschner aufgezeigt haben, enthalten die der Rechnung zugrundeliegenden Gedanken eine Fülle physikalischer und mathematischer Fehler. Sie sehen die behaupteten 33 Grad Celsius „natürlicher Treibhauseffekt" als reine Phantasiegröße ohne Relevanz für das Verständnis unserer Erde.
[3] Eine Übersicht über den Eisbärstreit und dessen Hintergründe gibt das Nacional Center for Policy Analysis, ein amerikanischer Think Tank: http://www.ncpa.org/pub/ba551
Lesen Sie auch:
Rettung vor den Klimarettern - Teil II Rettung vor den Klimarettern - Teil III Rettung vor den Klimarettern - Teil IV
Foto: KE Research
Klaus Ermecke ist Wirtschafts- und Organisationswissenschaftler. Sein Unternehmen, Klaus Ermecke GmbH - KE Research in Oberhaching bei München, unterstützt Entscheidungsträger in Politik und Wirtschaft bei der Beurteilung von Zukunftsfragen für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Die hier vorgestellte Studie erstellte er mit der Unterstützung von nahezu einem Dutzend einschlägig spezialisierten Physikern, Meteorologen und anderen Fachexperten. www.ke-research.de
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