Düsseldorf - Der Düsseldorfer Rüstungskonzern Rheinmetall liefert für rund 40 Millionen Euro Marinegeschütze an Kuwait. Mit den für die Bekämpfung leichter und agiler Seeziele bestimmten Waffen sollen Abfangschnellboote ausgerüstet werden, die für die kuwaitischen Marine bestimmt sind, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.
Die Geschütze vom Typ MLG 27 seien insbesondere für Einsätze zur Abwehr terroristischer Angriffe konzipiert, aber auch für den Kampf gegen Piraterie und Schmuggler geeignet.
Rheinmetall betonte, der Kuwait-Auftrag stelle für das neuentwickelte Waffensystem den Durchbruch im Exportbereich dar. Zuvor hatte sich auch die Bundeswehr für das MLG 27 als neues Standardgeschütz der Marine entschieden. Die ersten der insgesamt 87 Bordwaffen für die deutsche Marine seien bereits installiert, erklärte das Unternehmen.
(AP)
Hier können Sie sich im Newsletter eintragen.
Schlagworte
Rheinmetall will Waffen nach Russland liefern
(27.10.2012)
Panzerlieferungen angeblich schon beschlossen
(06.07.2011)
Grüne-Europaabgeordnete kritisiert deutschen Panzer-Deal
(06.07.2011)
Regierung schweigt zu angeblichem Rüstungsexport nach Saudi-Arabien
(04.07.2011)
Bundespräsident Wulff wendet sich an arabische Jugend
(27.02.2011)
Bundespräsident Wulff nach Kuwait und Katar gereist
(26.02.2011)
Kohl - Panzerlieferung an Saudi-Arabien von mir zugesagt
(03.08.2005)