Berlin – Gerade feuchtwarme Sommerluft kann viel Feuchtigkeit in Wohnungen transportieren und so zur Bildung von Schimmel führen. Für Menschen gefährliche Pilzsporen können Atemnot und Asthma auslösen. Das richtige Lüften der Wohnräume kann der Bildung von Schimmelpilzen jedoch vorbeugen. Man sollte nur lüften, wenn es draußen im Freien kälter ist, als in der Wohnung. Darauf weist die Verbraucherzeitschrift „Guter Rat“ (August-Ausgabe) hin.
Auch wenn der Schimmel schon da ist, muss der Wohnungsinhaber nicht gleich zur Chemiekeule greifen. Bei kleinen Schimmelschäden auf glatten Flächen reicht es, die Pilze mit 70-prozentigem Alkohol oder biologischen Mitteln ohne Chlor abzutöten. Tapeten oder Polstermöbel mit Schimmelbefall sollten allerdings stets entfernt werden. Wenn der Pilzbefall erneut entsteht, muss ein Fachmann die genaue Ursache klären. (AP)
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