Aktuelle Nachrichten – Finanzen
21.11.2011
Foto: AP Photo/Frank Augstein
Hamburg – Die Riester-Rente kommt bei einer Berechnung von Experten der Friedrich-Ebert-Stiftung und des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) schlecht weg. "Riester-Sparer werden in vielen Fällen nur so viel Rendite erzielen, als hätten sie ihr Kapital im Sparstrumpf gesammelt", sagte DIW-Wissenschaftlerin Kornelia Hagen dem "Spiegel".
Grundlage der Kritik sind demnach zwei Analysen der Stiftung und des DIW, die kommende Woche veröffentlicht werden. Eine 35-jährige Frau mit zwei Kindern, die 2011 einen Riester-Vertrag abschließe, müsse den Kalkulationen zufolge 85 Jahre oder älter werden, bis sie das eingesetzte Kapital mit 2,5 Prozent Verzinsung als Ertrag heraushabe. (dapd)
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