Mainz – Rund 3.000 Metallarbeitnehmer aus Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland haben am Dienstag in Mainz für deutliche Lohnerhöhungen demonstriert. Auf einer Kundgebung am Rande der Innenstadt forderten Vertreter der Gewerkschaft IG Metall die Arbeitgeber auf, in der vierten Verhandlungsrunde der so genannten Mittelgruppe am Donnerstag ein verbessertes Angebot vorzulegen. Andernfalls werde es in den Betrieben bereits am kommenden Wochenende zu Warnstreiks kommen.
Zu der Protestkundgebung in Mainz waren Abordnungen aus zahlreichen Betrieben gekommen, darunter Mitarbeiter von Opel, MAN und den Pfälzischen Flugzeugwerken. Die Friedenspflicht in der Metallindustrie endet am Abend des 28. April. Die Arbeitgeber der Branche bieten bislang eine Einkommenserhöhung von drei Prozent an. Die IG Metall fordert 6,5 Prozent mehr Geld. In der Metallindustrie in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland arbeiten rund 410.000 Menschen. (AP)
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