Geschichte - Erkenntnisse und Fakten – Russlands uralte „Nanospiralen“ – Leonardo Vintiñi / The Epoch Times
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Vom Himmel gefallen ... Russlands uralte „Nanospiralen“

Leonardo Vintiñi / The Epoch Times

30.10.2009

Fibonacci-Spiralen: Die Natur überlässt nichts dem Zufall. Sie kennt den Goldenen Schnitt, bei dem es um harmonische Streckenverhältnisse geht im Zusammenhang mit der „heiligen“ Zahl Φ (1,618033988…). Bei vielen Pflanzen, etwa den Samenständen bei der Sonnenblume, ergeben sich dadurch ganz bestimmte Formen, die sogenannten Fibonacci-Spiralen. Aber auch in der Architektur oder der Malerei wird der Goldene Schnitt eingesetzt, man denke nur an Leonardo Da Vinci. Dass Menschen mit einem derart meisterhaften mathematischen Verständnis bereits vor 300 000 Jahren auf unserer Erde gewandelt sein könnten, ist eine sehr gewagte These bezogen auf den heutigen Stand der Wissenschaft. Foto: Frank Radel/www.Pixelio.de, bearbeitet von Dima Suchin/The EpochTimes
Fibonacci-Spiralen: Die Natur überlässt nichts dem Zufall. Sie kennt den Goldenen Schnitt, bei dem es um harmonische Streckenverhältnisse geht im Zusammenhang mit der „heiligen“ Zahl Φ (1,618033988…). Bei vielen Pflanzen, etwa den Samenständen bei der Sonnenblume, ergeben sich dadurch ganz bestimmte Formen, die sogenannten Fibonacci-Spiralen. Aber auch in der Architektur oder der Malerei wird der Goldene Schnitt eingesetzt, man denke nur an Leonardo Da Vinci. Dass Menschen mit einem derart meisterhaften mathematischen Verständnis bereits vor 300 000 Jahren auf unserer Erde gewandelt sein könnten, ist eine sehr gewagte These bezogen auf den heutigen Stand der Wissenschaft.

Foto: Frank Radel/Pixelio, bearbeitet von Dima Suchin/The EpochTimes

Manche Artefakte treiben Scherze mit unseren heutigen Wissenschaftlern. Sie passen nicht in die Theorie vom intelligenten Homo sapiens, der sich einst aus einem Affen entwickelt haben und vor etwa 40 000 Jahren nach China, vor 35 000 Jahren nach Europa eingewandert sein soll. Denn sie sind wesentlich älter, scheinen aber einer technisch fortgeschrittenen Zivilisation zu entstammen.

Für solche Gegenstände - manchmal ganze Bauten, Unterwasserstädte oder riesige Höhlenkomplexe, deren Wände so glatt und akkurat gemeißelt sind, wie es nur mit modernstem Laser-Equipment möglich ist - hat man die Bezeichnung „Oopart" erfunden.

Ein Out-Of-Place-ARTifact. Man findet sie auf der ganzen Welt, nur nicht am richtigen Ort und zur richtigen Zeit. Ihr technologischer Stand kann nicht mit dem Alter, der chemischen und/oder geologischen Zugehörigkeit in Einklang gebracht werden. Den Ooparts wohnt naturgemäß das Potenzial inne, konventionell denkende Wissenschaftler zu frustrieren. Andererseits wird ihr Erscheinen von Abenteurern und an alternativen wissenschaftlichen Theorien Interessierten oft mit großer Freude oder Genugtuung aufgenommen.

1991 löste das Auftauchen von extrem winzigen, spiralenförmigen Artefakten in der Nähe der russischen Flüsse Kozhim, Narada und Balbanyu eine Debatte aus, die bis in die heutigen Tage anhält. Die mysteriösen, sehr kleinen Strukturen lassen vermuten, dass es vor 300 000 Jahren eine Kultur gegeben haben muss, die in der Lage war, Nanotechnologie zu entwickeln.

Jene Spiralen, die eigentlich nur von Menschenhand geschaffen werden konnten, entdeckte man zufällig bei geologischen Untersuchungen zur Gewinnung von Gold im Uralgebirge. Unter den Fundstücken befinden sich spulenartige Teile, Spiralen, Stiele und andere nicht identifizierbare Komponenten. Laut einer Analyse der Russischen Akademie der Wissenschaften in Syktyvkar bestehen die größten Elemente aus Kupfer, die kleineren aus Wolfram und Molybdän.

Die Größe der Teile variiert zwischen drei Zentimetern und drei Tausendstel Millimetern (etwa der Größe von Bakterien). Sie ähneln frappierend den Miniaturbausteinen, wie sie gegenwärtig in der Nanotechnologie entwickelt werden. Die Proportionen entsprechen oft dem Goldenen Schnitt, den man in der Natur vielfach antrifft, etwa in der Anordnung der Blütenblätter bei der Rose oder der Kerne bei der Sonnenblume, der Kiefernadeln an jungen Ästen ... In Kunst und Architektur (vor allem auch in der Renaissance) wird er bewusst eingesetzt und steht für Ästhetik und Harmonie in der Form.

Doch nur Überbleibsel russischer Raktentests?

Manche behaupten, diese kleinen Strukturen wären nur Reste von Raketentests auf dem nahen Gelände in Plesetsk. Ein Moskauer Institut ließ aber verlauten, dass die Metallteile viel zu alt wären, um aus moderner Produktion stammen zu können. E.W. Matvejeva von der Zentralen Wissenschaftlichen Forschungsabteilung für Geologie und Erschließung wertvoller Metalle in Moskau schrieb im Jahr 1996, dass diese Komponenten trotz ihres erheblichen Alters einen technischen Ursprung haben müssen. Die Stücke wurden in Sedimentschichten in drei bis zwölf Metern Tiefe gefunden, Bodenschichten, deren geologisches Alter auf 20 000 bis 318 000 Jahre datiert wurde.

Wie konnten Menschen in so entfernter Vergangenheit diese winzigen Komponenten herstellen, und wozu dienten sie? Für manche sind die Spulen ein Beweis dafür, dass die menschliche Rasse im Pleistozän (Eiszeitalter) eine technologisch hoch entwickelte Zeit erlebte, für andere sind sie gar das Werk Außerirdischer. Ein bekannter Vertreter dieser These ist der Schweizer Erich von Däniken, der einige der sogenannten Ooparts in seinem Mystery-Park ausstellt.

Die russischen Artefakte wurden in Einrichtungen in Helsinki, St. Petersburg und Moskau untersucht. Deren weitere Erforschung muss wohl im Jahr 1999 mit dem Tod von Johannes Fiebag, einem führenden Experten auf diesem Gebiet, zum Erliegen gekommen sein.

Editiert von Silke Jelkic

 

Artikel in Englisch: Russia's Ancient Nanostructures

 

 

 

 

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