Essen – Deutschlands zweitgrößter Energieversorger RWE hat im vergangenen Jahr Umsatz und Gewinn zweistellig gesteigert. Wie der Konzern am Freitag bei der Vorstellung der Jahresbilanz 2006 in Essen mitteilte, verbesserte sich das um Einmaleffekte bereinigte nachhaltige Nettoergebnis um 9,3 Prozent auf rund 2,5 Milliarden Euro. Inklusive aller Sondereffekte, wie dem Verkauf des britischen Wassergeschäfts Thames Water und Änderungen in der Steuergesetzgebung, stieg das Nettoergebnis sogar um 72,4 Prozent auf fast 3,9 Milliarden Euro.
Der Außenumsatz erhöhte sich den Angaben zufolge um 12,1 Prozent auf 44,3 Milliarden Euro, das Betriebsergebnis kletterte um 13,7 Prozent auf 6,1 Milliarden Euro. Der Konzern profitierte dabei besonders von höheren Preisen für Strom, Gas und Wasser sowie von leichten Absatzverbesserungen. Erstmals seit 2001 führte der Verkauf von Thames Water im vergangenen Jahr auch zu einer positiven Nettofinanzposition in Höhe von 4,7 Milliarden Euro.
RWE kündigte eine Verdoppelung der Dividende auf 3,50 Euro je Aktie an. Der Konzern will außerdem in den nächsten fünf Jahren bis zu 25 Milliarden Euro investieren. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet der Konzern weitere Gewinnsteigerungen. Für das nachhaltige Nettoergebnis prognostiziert RWE ein Plus von jeweils rund zehn Prozent für 2007 und 2008.
(AP)
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