Aktuelle Nachrichten – Umweltpolitik
06.02.2013
Foto: über dts Nachrichtenagentur
Der Essener Energiekonzern RWE will Mitarbeiter zu Windpark-Unternehmern machen. "Das ist ein Versuchsballon", sagte Hans Bünting, Chef der RWE-Ökostromtochter Innogy, der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung". Die Beschäftigten können Anteile an der Betreibergesellschaft eines Windparks im rheinischen Jüchen erwerben.
Auf einem ehemaligen Gelände des Braunkohlentagebaus Garzweiler hat RWE einen Windpark errichtet. "Zunächst einmal bieten wir unseren rund 1.400 Mitarbeitern von RWE Innogy an, Miteigentümer des Windparks zu werden", sagte Bünting. "Wenn das Projekt in Jüchen Erfolg hat, ist es denkbar, ähnliche Angebote allen RWE-Mitarbeitern zu machen." Details des Beteiligungsmodells werden derzeit noch intern skizziert. Fest stehe aber bereits das Projektvolumen, das bei rund elf Millionen Euro liege, erklärte Bünting. "Die Mitarbeiter übernehmen das volle Risiko wie ein Eigentümer, im Gegenzug können sie auf eine sehr ordentliche Rendite hoffen." Insgesamt sei eine Laufzeit von 20 Jahren geplant. "Die Anteile an dem Windpark sind handelbar. Die Mitarbeiter können also auch aus dem Projekt aussteigen."
(dts Nachrichtenagentur)
Hier können Sie sich im Newsletter eintragen.
Schlagworte
Bericht: Ausbau von Windparks auf hoher See stockt
(15.05.2013)
Windkraft-Branche schlägt in Brandbrief Alarm
(18.03.2013)
Chef von Netzbetreiber Amprion gegen staatliche Eingriffe
(23.01.2013)
EnBW-Chef Mastiaux fordert EEG-Reform
(22.01.2013)
Energieversorger plant Pumpspeicher-Kraftwerke in Mecklenburg-Vorpommern
(04.01.2013)
Zeitung: EnBW legt Milliardenprojekt in der Nordsee auf Eis
(14.11.2012)
Reaktorbetreiber reagieren zurückhaltend auf EU-Stresstest
(02.10.2012)