Aktuelle Nachrichten – Umweltpolitik
12.12.2011
Foto: Nigel Treblin/dapd
Gorleben – Bei einem ergebnisoffenen Standortvergleich käme der Salzstock Gorleben nach einer neuen Untersuchung als Endlager für hochradioaktive Abfälle nicht in die engere Auswahl. Der Salzstock liege in einer aktiven Störungszone, unter ihm befänden sich "potentiell gasführende Schichten", schreibt der Verfasser der Studie, der Geologe Ulrich Kleemann. Nach seiner Darstellung ignoriert die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe in ihren bisherigen Berichten zu den Erkundungsergebnissen in Gorleben diese Erkenntnisse.
Kleemann war bis zum April 2010 als Abteilungsleiter beim Bundesamt für Strahlenschutz für den Bereich Endlagerung zuständig. Seine Studie, die er im Auftrag des Vereins Rechtshilfe Gorleben verfasste, sollte am Dienstagabend in Lüchow vorgestellt werden. (dapd)
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