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Nahostkonflikt Sarkozy: Syrien muss Hamas zur Vernunft bringen

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06.01.2009

Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy, links, und der Syrische Präsident Bashar Assad bei einem Treffen in Damaskus, Syrien. (AP Photo/Bassem Tellawi)
Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy, links, und der Syrische Präsident Bashar Assad bei einem Treffen in Damaskus, Syrien. (AP Photo/Bassem Tellawi)

Damaskus – Der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy drängt Syrien zu einer Vermittlerrolle im eskalierenden Nahost-Konflikt. Syrien müsse helfen, die radikalislamische Hamas vom Weg der Vernunft und des Friedens zu überzeugen, sagte Sarkozy am Dienstag nach einem Treffen mit Staatschef Baschar Assad in Damaskus. Assad könne „eine wichtige Rolle dabei spielen, Druck auf alle Parteien auszuüben“.

Damaskus gehört zu den wichtigsten Unterstützern der Hamas und beherbergt die politische Exil-Führung der Organisation. Assad ließ am Dienstag nicht erkennen, ob er Sarkozys Aufforderung nachkommen will. Stattdessen erhob er schwere Vorwürfe gegen Israel: Die Bodenoffensive im Gazastreifen sei „ein Kriegsverbrechen“, der „barbarische Angriff“ müsse sofort gestoppt werden, sagte er. Seit Beginn der Offensive vor elf Tagen sind im Gazastreifen mehr als 550 Menschen ums Leben gekommen.

Sarkozy war am Montag bereits mit dem ägyptischen Präsidenten Husni Mubarak, dem palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas sowie dem israelischen Regierungschef Ehud Olmert zusammengetroffen. Auf der gemeinsamen Pressekonferenz mit Assad bekräftigte er seine Forderung an Israel und die Hamas, eine sofortige Waffenruhe zu vereinbaren. „Eine Rückkehr zum Status quo ist für beide Seiten nicht hinnehmbar“, sagte Sarkozy. „Wir müssen in Gaza die Spirale der Gewalt durch eine Spirale des Friedens ersetzen.“ (AP)

 

 

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