Essen – Auf den Kohlehalden des Ruhrbergbaus soll künftig sauberer Strom produziert werden. Der Stromriese RWE und der Bergbaukonzern RAG unterzeichneten am Dienstag eine Absichtserklärung zur Errichtung eines Windparks und eines Pumpspeicherkraftwerks auf einer der Halden des Reviers. Zunächst muss allerdings die wirtschaftliche und technische Machbarkeit des Energiekonzepts geprüft werden.
Der Chef von RWE Innogy, Fritz Vahrenholt, betonte in Essen: "Wir brauchen dringend intelligente Konzepte, um die natürlichen Schwankungen der Windenergie auszugleichen. Ansonsten stoßen wir mit dem Wachstum der erneuerbaren Energien bald an unsere natürlichen Grenzen." Hier könnten nach Einschätzung des Managers die Halden des Ruhrgebiets einen Beitrag leisten. Sie liegen bis zu 100 Meter hoch. Ihre Windausbeute sei sehr gut, betonte Vahrenholt. Zudem könne ihr Gefälle für den Betrieb der Pumpspeicherkraftwerke genutzt werden, mit denen die erzeugte Energie auch für windarme Zeiten gespeichert werden kann.
dapd/re/pon (dapd)
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