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Ruhepensum Schlafmangel lässt Jugendliche schlechter essen

DAPD

05.09.2010

New York (apn) Schlafmangel lässt Jugendliche schlechter essen. Finden Heranwachsende weniger als acht Stunden Bettruhe, so neigen sie einer Studie zufolge verstärkt zu fettigen Lebensmitteln und Süßigkeiten. Dieser Effekt ist bei Mädchen stärker ausgeprägt als bei den Jungen. Das Resultat könnte Ergebnisse früherer Untersuchungen erklären, wonach Menschen bei wenig Schlaf verstärkt zu Übergewicht neigen.

Die Schlafmediziner der Universität Harvard untersuchten 240 Jugendliche im Alter von 16 bis 19 Jahren. 18 Prozent der Teilnehmer waren übergewichtig, im Mittel schliefen die Heranwachsenden pro Nacht 7,5 Stunden. Nur jeder dritte fand das empfohlene Ruhepensum von acht Stunden.

Jene Jugendlichen, die weniger als acht Stunden schliefen, konsumierten im Vergleich zu den übrigen Teilnehmern täglich im Mittel 2,2 Prozent mehr Kalorien aus Fett und drei Prozent weniger Kalorien aus Kohlenhydraten. Dieser Unterschied möge zunächst gering erscheinen, summiere sich aber im Lauf der Zeit und trage so zu Fettleibigkeit bei, betonen die Forscher im Fachblatt „Sleep“.

(Quelle: „Sleep“, Vol. 33, S. 1201-1209) (AP)

 

 

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