Aktuelle Nachrichten – International
28.11.2007
Brüssel – In diesem Jahr sind laut einem Brüsseler Institut schon 171 Journalisten und andere Medienmitarbeiter bei der Ausübung ihres Berufs ums Leben gekommen. Dies sei die schlechtesten Bilanz seit über einem Jahrzehnt, teilte das Internatitonale Institut für Nachrichtensicherheit (INSI) am Mittwoch mit. Im vergangenen Jahr wurden 168 Todesfälle registriert. Das Institut rief zu einem besseren Schutz für Medienvertreter in aller Welt auf.
Den Angaben zufolge wurden weltweit 142 Journalisten und 29 ihrer Helfer getötet. 121 der Betroffenen seien offensichtlich wegen ihres Berufs umgebracht worden. 15 der Getöteten seien bei der Berichterstattung über Konflikte zwischen die Fronten geraten oder willkürlichen Angriffen zum Opfer gefallen. 34 seien bei der Berufsausübung unter gefährlichen Umständen bei Autounfällen umgekommen. Ein Fall sei bislang noch nicht geklärt.
Allein 64 Journalisten beziehungsweise deren Mitarbeiter seien im Irak ums Leben gekommen. Gefährliche Länder für Reporter seien auch Sri Lanka, Afghanistan, Mexiko, Indien und die Philippinen. (AP)
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