Düsseldorf – In Düsseldorf ist am Dienstag eine Schule geräumt worden. Wie ein Polizeisprecher sagte, schlug die Bildungseinrichtung gegen 12.00 Uhr Alarm, nachdem auf ihrem Gelände ein unbekannter Mann in einem langen, schwarzen Mantel gesichtet worden war. Die rund 800 Schüler seien daraufhin in ihren Klassen eingeschlossen worden. Nach und nach würden alle 60 Klassen geräumt und das gesamte Gebäude durchsucht. Die Schüler wurden aufgefordert, beim Verlassen der Schule leise zu sein. Sie wurden von Polizisten ins Freie begleitet. "Ich war froh, als ich einfach raus war", sagte die 20-jährige Jennifer der Nachrichtenagentur dapd. Sie hatte knapp zwei Stunden im Klassenzimmer ausgeharrt. Nach zwei Stunden war nach Angaben der Polizei bereits "eine Vielzahl der Klassenräume" leer.
Dennoch wurde am Nachmittag noch ein 30-köpfiges Sondereinsatzkommando in die Schule geschickt. Schwer bewaffnete Polizeibeamte sicherten während des Einsatzes das Schulgelände. Das gesamte Gebiet rund um das Gebäude wurde weiträumig abgesperrt.
Hinweise, dass die unbekannte Person bewaffnet war, gab es zunächst nicht. Der schulfremde Mann wurde als Mitte 20-Jähriger beschrieben. Weitere Einzelheiten nannte die Polizei, die mit einer Hundertschaft im Einsatz war, nicht.
(dapd)
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