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Schumi auf Pole Position bei internationaler Verkehrssicherheit

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15.05.2007

Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee, hinten links, und der siebenfache Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher, hinten rechts, in Berlin mit Kindern zum Start der Kampagne 'Für sichere Strassen'. (AP Photo/Herbert Knosowski)
Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee, hinten links, und der siebenfache Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher, hinten rechts, in Berlin mit Kindern zum Start der Kampagne 'Für sichere Strassen'. (AP Photo/Herbert Knosowski)

Berlin – Der siebenfache Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher macht sich ab sofort für die Verbesserung der internationalen Verkehrssicherheit stark. Er setzte sich zusammen mit weiteren Prominenten am Dienstag in Berlin an die Spitze einer Kampagne, die erreichen will, dass zehn Prozent aller weltweit vergebenen Straßenbau-Fördermittel für die Verkehrssicherheit eingesetzt werden.

Zusammen mit der costaricanischen Verkehrsministerin Karla González, dem ehemaligen NATO-Generalsekretär Lord Robertson, Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee, dem Präsidenten des Internationalen Automobil-Verbands FIA, Max Mosley, und ADAC-Präsident Peter Meyer startete der Rennfahrer die Kampagne „Für sichere Straßen“.

Sie soll einen Ansatz bieten, die mit den dramatischen Zuwachsraten beim Autoverkehr in Schwellen- und Entwicklungsländern verbundenen Gefahren stärker in den Mittelpunkt der Weltöffentlichkeit zu rücken. Tiefensee unterstützte die Idee eines Ministertreffens auf UN-Ebene. Dabei sollen nach den Vorstellungen Robertsons, der Vorsitzender der Kommission für weltweite Verkehrssicherheit ist, unter anderem Details der Datenerhebung geklärt und regionale Ziele formuliert werden. Weltweit sterben nach einer Schätzung der Weltgesundheitsorganisation 1,2 Millionen Menschen auf den Straßen, 50 Millionen werden verletzt, rund 85 Prozent von ihnen in Entwicklungsländern.

González schilderte die Gefährlichkeit der Straßen ihres Landes besonders für Fußgänger. „Insgesamt ist die Wahrscheinlichkeit, bei einem schlimmen Verkehrsunfall ums Leben zu kommen, bei einem Costaricaner drei Mal so hoch wie bei einem Nordeuropäer“, sagte sie. Schumacher beschrieb die Kampagne so: „Erstmal müssen wir auf der politischen Ebene einsteigen“, was mit Auftritten wie dem in Berlin geschehen sei. Er werde sich aber weiter für die Sache engagieren. (AP)

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