Aktuelle Nachrichten – Umweltpolitik
03.07.2012
Foto: Mit freundlicher Genehmigung von Wilfried Huismann
Die Rezension zum SCHWARZBUCH WWF und ein aktuelles Interview mit dessen Autor Wilfried Huismann von Roland R. Ropers wirft ein Schlaglicht auf Wahrheiten, die manche lieber im Verborgenen halten möchten.
Das SCHWARZBUCH WWF von Wilfried Huismann ist am 16. April 2012 erschienen und seither gut 10.000 Mal verkauft worden. Eine zweite Auflage, in der vier der vom WWF kritisierten Passagen geändert bzw. geschwärzt wurden, ist am 27. Juni 2012 in einer Auflagenhöhe erschienen, die sicherstellt, dass das Buch bis zur erwarteten gerichtlichen Entscheidung am 20. Juli lieferbar bleibt.
Danach wird es eine dritte Auflage geben, in der weitere kontroverse Passagen in Abstimmung zwischen Wilfried Huismann und dem WWF einvernehmlich geändert werden.
Wilfried Huismann, geboren 1951 im ostfriesischen Ammerland, studierte Geschichte und Sozialwissenschaften. Nach einer Tätigkeit als Entwicklungshelfer in Chile schrieb Huismann ab 1982 erste journalistische Beiträge für den Rundfunk. Ab 1986 wirkte er bei dem politischen Fernsehmagazin Monitor mit. Inzwischen gehört der investigative Journalist, Dreh- und Sachbuchautor zu den angesehensten und erfolgreichsten Dokumentarfilmern in Deutschland.
Für seine Werke, z.B. „Das Totenschiff,“ „Gesucht wird… Das Geheimnis um das Olympia-Attentat 1972“, „Der Tod des Pharao – Anwar al Sadat“, „Der Fall Henry Kissinger“, „Eiskalt – Pinochets Plan Z“, „Machtspieler – Friedrich Hennemann“, „Der Untergang des Bremer Vulkan“, „Russisch Roulette – die Agenten, der Kreml und das Kanzleramt“, erhielt er mehrfach den Grimme-Preis und zahlreiche weitere Auszeichnungen. Er lebt mit seiner Familie in Bremen.
Die Wahrheit kommt ans Licht
In einer lange nicht erlebten Weise dringen nahezu täglich dubiose Machen-schaften aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kirche, Medien u.v.m. ans Licht der Wahrheit. Der Bürger spürt seit Jahren, dass er von machtvollen Herrschaftssystemen manipuliert und in die Ohnmacht getrieben wird. Das auf Massen-Entertainment ausgerichtete Medien-Geschäft kann mit ehrlicher Aufklärung kaum Geld verdienen.
Der Filmemacher und Buchautor Wilfried Huismann hat mit dem SCHWARZBUCH WWF eine heroische Leistung vollbracht. Sein Buch gehört zur Pflichtlektüre in jedes Haus und in sämtliche Schulen unseres Landes, wo den Schülern wesentliche Hintergründe des aktuellen Weltgeschehens zu vermitteln sind. Für mich ist Huisemanns Recherchearbeit der Bestseller des Jahres 2012, der auch in den kommenden Jahren als Longseller auf den ersten Plätzen der Sachbücher platziert bleiben muss. Ich wünsche den verantwortlichen Medien in unserem Land den Mut und das Engagement, das SCHWARZBUCH WWF als Dauerthema im Fokus zu behalten.
Der WWF lebt von seinen Mitgliedern und den Mitgliedsbeiträgen und ist wie jeder andere Verein, Organisation von vielen Beiträgen abhängig und hat daher auch ein Interesse an einem sauberen Image und einer hohen Zahl an Mitgliedern.
Einschüchterungsversuche
Herzzerreißende Werbeplakate mit traurigen Elefanten an Wolkenkratzern oder Werbespots über hungernde Orang-Utans – der WWF beherrscht das Instrumentarium emotionaler Marketingaktivitäten. Jährlich werden mit Hilfe des niedlichen Pandas etwa 500 Millionen Euro Spendengelder gesammelt.
„Es ist leichter, in die Geheimnisse des CIA einzudringen als in die des WWF“, sagt Raymond Bonner, Enthüllungsjournalist der New York Times.
Es ist einmalig im Buchhandel, dass mit Hilfe von WWF-Anwälten der Verkauf des Buches untersagt werden sollte. Erst nach einer für den Autor positiven gerichtlichen Entscheidung beim Landgericht Köln im Juni 2012 fanden sich die Großhändler wie AMAZON, Weltbild, Thalia, Libri u.a. bereit, das Buch in ihr Sortiment aufzunehmen.
Auch eine 45-minütige Dokumentation des Autors wurde aufgrund der Einschüchterungen der Anwälte des WWF im Fernsehen nicht mehr ausgestrahlt, in welcher der Autor die Machenschaften des WWF mit der Industrie aufdeckt und aufzeigt, wie beide den Regenwald abholzen, um Palmöl anzubauen und weitere Profite machen zu können. Diese Firmen und Industrien waschen dann mit den Spendengeldern an die WWF ihren schlechten Ruf sauber. „Green Washing“ ist auch bei anderen dubiosen Wirtschaftszweigen wie Energieriesen oder Nahrungsmittelkonzernen bekannt. Diese Dinge werden in diesem Buch ausführlich behandelt.
Aktuelles Interview mit Wilfried Huismann - Lesen Sie weiter auf Seite 2
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