Zürich – Die Schweizer Industriekonjunktur ist auf Tauchgang. Der von der Credit Suisse und dem Schweizerischen Verband für Materialwirtschaft und Einkauf, SVME, monatlich erhobene Einkaufsmanager-Index PMI hat im Januar ein historisches Tief erreicht. Es bestünden aber Anzeichen einer Stabilisierung auf tiefem Niveau.
Der Einkaufsmanager-Index PMI hat im Januar dieses Jahres im Vergleich zum Vormonat weitere 1,5 Zähler eingebüsst. Er fiel auf einen historischen Tiefststand von 35,0 Punkten, wie aus der Mitteilung der Credit Suisse und des SVME vom Montag hervorgeht. Die Schweizer Industrieaktivität sei damit weiterhin rückläufig. Der Schwellenwert von 50 Zählern, der Schrumpfung und Wachstum trennt, werde damit bereits zum fünften Monat in Folge unterschritten.
Alle fünf Indexsubkomponenten befinden sich den Angaben zufolge unterhalb der Wachstumszone. Die Auftragskomponente und die Lagereinkaufskomponente rutschten auf einen neuen Tiefststand. Rückläufig waren gegenüber dem Vormonat auch die Beschäftigungs- und die Produktionskomponente, wobei letztere immer noch über dem Stand vom November letzten Jahres liegt. Wohl als Folge der Verminderung der Produktionskapazitäten stieg die Lieferfristenkomponente etwas an.
Laut der Mitteilung werden Anzeichen einer Stabilisierung ausgemacht: Der PMI-Rückgang von 1,5 Punkten im Januar sei schwächer als die durchschnittlichen 2,3 Punkte des bisherigen Abschwungs und insbesondere deutlich schwächer als in der Zeit zwischen September und November 2008, als der Index insgesamt 15,5 Punkte verlor. (AP)
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