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Berlin – Ein in der Berliner Charité behandeltes Baby ist an einem Darmkeim gestorben. Der schwer kranke Säugling war nach dem vor knapp zwei Wochen festgestellten Ausbruch sogenannter Serratien-Erreger zu einer Operation ins Deutsche Herzzentrum verlegt worden, wo es nach erfolgreichem Eingriff an einer Blutvergiftung starb, wie Charité-Sprecherin Stefanie Winde am Samstag sagte. Es handele sich aber nicht um multiresistente Keime, denen in Bremen mehrere Frühchen erlegen waren.
Die Charité stoppte inzwischen die Aufnahme für zwei Frühgeborenenstationen am Campus Virchow-Klinkum. Diese vorbeugende Maßnahmen solle weitere Infektionen verhindern, sagte die Sprecherin. Außerdem seien umgehend Schutzmaßnahmen eingeleitet und alle Patienten der Neonatologie auf die Erreger untersucht worden. Derzeit gibt es sieben Infektionen. Die Frühchenstationen am Campus Mitte sind nicht betroffen.
dapd
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