Aktuelle Nachrichten – Forschung
17.12.2011
Foto: Conny K./Pixelio
Washington – Die Geschichte von Mann und Frau ist eine Geschichte von Missverständnissen. Warum, zeigt jetzt eine Studie um die US-Psychologin Carin Perilloux: Männer neigen oft dazu, ihre Anziehungskraft auf Frauen zu überschätzen.
Die Wissenschaftlerin vom Williams College im US-Staat Massachusetts untersuchte mit Kollegen 96 Studenten und 103 Studentinnen beim Speed-Dating. Den Studienteilnehmern wurden jeweils fünf Personen des anderen Geschlechts als Gesprächspartner zugeteilt, die Begegnungen dauerten drei Minuten. Zu Beginn gaben alle Teilnehmer an, wie attraktiv sie sich selbst einschätzten und ob sie an einer Kurzbeziehung interessiert seien. Nach jedem Drei-Minuten-Gespräch notierten sie, wie attraktiv sie ihr Gegenüber gefunden hätten und ob sie sexuell interessiert an der Person seien.
Ergebnis: Frauen neigten dazu, das Interesse der Männer an ihnen zu unterschätzen. Männer wiederum, die interessiert an schnellem Sex waren, überschätzten oft ihre Anziehungskraft auf die Frau. Je attraktiver der Mann die Frau fand, desto eher war er überzeugt davon, bei ihr einen guten Eindruck hinterlassen zu haben.
(Quelle: Pressemitteilung der Association for Psychological Science)
(dapd)
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