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Mongolei Seltene Erden

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13.10.2011

Zu den insgesamt 17 Elementen der Seltenen Erden zählen neben Scandium, Yttrium und Lanthan auch die 14 auf das Lanthan folgenden Metalle, die sogenannten Lanthanoide. Foto: Roberto Pfeil/dapd Photo
Zu den insgesamt 17 Elementen der Seltenen Erden zählen neben Scandium, Yttrium und Lanthan auch die 14 auf das Lanthan folgenden Metalle, die sogenannten Lanthanoide.

Foto: Roberto Pfeil/dapd Photo

Ulan Bator – Seltene Erden ermöglichen Technologien, die es ohne sie nicht oder nur mit geringerer Leistung geben würde. Flachbildfernseher, Handys, Hybrid-Motoren, Energiesparlampen: In immer mehr Geräten kommen Metalle der sogenannten Seltenen Erden zum Einsatz. Der weltweite Bedarf steigt rasant, der Wettbewerb wird immer heftiger.

Zu den insgesamt 17 Elementen der Seltenen Erden zählen neben Scandium, Yttrium und Lanthan auch die 14 auf das Lanthan folgenden Metalle, die sogenannten Lanthanoide. Einige dieser Metalle kommen aber hundertmal häufiger vor als Gold, insofern ist die Bezeichnung "selten" etwas irreführend.

Die Vorräte befinden sich unter anderem in Kanada, den USA, Brasilien, Indien, Russland, Vietnam, Schweden, der Mongolei und Australien. China verfügt nach Schätzungen über ein knappes Drittel der weltweiten Ressourcen.

Von den rund 137.000 Tonnen Rohstoffen aus der Gruppe der Seltenen Erden, die Unternehmen im Jahr 2011 voraussichtlich einsetzen werden, wird der größte Anteil (30 Prozent) für die Glas- und Keramikproduktion verwendet. Rund 20 Prozent gehen in die Produktion von Magneten, beispielsweise für Elektromotoren in Hybrid-Autos oder in Generatoren von Windturbinen. Darüber hinaus werden die Seltenen Erden für Katalysatoren (19 Prozent), Metalllegierungen und Batterien (18 Prozent) oder bei der Lampenherstellung (7 Prozent) benötigt.

(Quellen: Studie des Unternehmens Roland Berger, Wissenschaftliche Dienste des Bundestages)

(dapd)

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