Foto: Michael Nagle/Getty Images
New York -Eine Verringerung der Feinstaub-Belastung in Städten wirkt lebensverlängernd. Sinken die Werte von Partikeln bis zum Durchmesser von 2,5 Mikrometern (PM2,5) um durchschnittlich ein Mikrogramm pro Kubikmeter, so fällt die Mortalität laut einer Langzeitstudie der Universität Harvard um drei Prozent. Dies könnte jährlich in den USA 75.000 Menschenleben retten.
Forscher der Universität hatten bereits in einer Studie in den 1970er und 1980er Jahren anhand von sechs Städten gezeigt, dass die Luftverschmutzung die Mortalität erhöht. Daraufhin hatte die US-Umweltschutzbehörde EPA die Auflagen verschärft. In der neuen Studie wurden die Auswirkungen der verbesserten Luftqualität in sechs Städten über den Zeitraum von acht Jahren untersucht. Das Resultat belegt einen deutlichen Zusammenhang zwischen der Senkung der Luftbelastung und einer geringeren Mortalität, wie die Forscher im »American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine« berichten.
Erst kürzlich hatten wissenschaftliche Berater der EPA empfohlen, die PM2,5-Belastung um ein bis zwei Mikrogramm pro Kubikmeter zu reduzieren. »Unsere Studie unterstützt die Haltung der wissenschaftlichen Berater«, bilanziert Untersuchungsleiterin Francine Laden. »Wenn Städte diese Reduzierungen vornehmen, retten sie Leben.«
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