Nachdem sie als nomadische Sammler und Jäger über 20.000 Jahre in der öden Wüstenebene der Kalahari Zentralbotsuanas überlebt haben, sollen jetzt die Mitglieder des Basarwa-Stammes umgesiedelt werden. Grund dafür ist nach Vorstellung der Regierung die Unvereinbarkeit ihres Lebensstils mit dem Umweltschutz. Dass dies nicht im Sinn der betroffenen Menschen ist, hat Roy Sesana, ein Menschenrechtler aus dem Volk der San, zu dem auch die Basarwa gezählt werden, gegenüber der Regierung deutlich gemacht. Gemeinsam mit der Organisation First People Of The Kalahari setzt er sich für die Rechte der San ein und erhielt für seine Arbeit gemeinsam mit der Organisation den Alternativen Nobelpreis 2005 verliehen. (Bilder – AP)