Foto: Pixelquelle.de
Chicago – Mittagsschläfchen verlängern das Leben. Laut einer griechischen Studie sinkt die Herzsterblichkeit um 34 Prozent, wenn regelmäßig Siesta gemacht wird. Bei berufstätigen Männern geht das Herztod-Risiko sogar um 64 Prozent zurück. Als Grund für die Schutzwirkung vermuten die Forscher, dass die mittäglichen Nickerchen die Stressbelastung reduzieren.
An der Studie der Universität Athen nahmen rund 24.000 Frauen und Männer im Alter zwischen 20 und 86 Jahren teil, die zu Anfang keine Herzerkrankungen hatten. Die Forscher fragten die Teilnehmer nach Bewegung, Ernährung sowie danach, ob sie regelmäßig ein Mittagsschläfchen hielten. In den folgenden durchschnittlich 6,3 Jahren starben 792 Teilnehmer, 133 davon an Herzerkrankungen, wie die Zeitschrift „Archives of Internal Medicine“ berichtet. Jene Studienteilnehmer, die regelmäßig Mittagsschlaf hielten, waren wesentlich seltener davon betroffen.
(Quelle: „Archives of Internal Medicine“, Vol. 167, S. 296-301)
(AP)
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