Foto: Ronny Hartmann/Bongarts/Getty Images
Münster – Singen im Vorschulalter fördert die körperliche, geistige und soziale Entwicklung. Eine Studie der Universität Münster zeigt, dass Kinder gerade in den ersten Lebensjahren mehr Gelegenheit zum spielerischen Singen haben sollten.
Die Sozialforscher untersuchten gemeinsam mit dem Gesundheitsamt der Stadt 500 Kindergartenkinder. Jene Kleinen, die viel sangen, wurden zu 88 Prozent als regelschulfähig beurteilt, wenig singende Kinder dagegen nur zu 44 Prozent. Singen fördert nach Angaben der Universität vor allem die Sprachentwicklung, das Sozialverhalten und die Aggressionsbewältigung. Eine Erklärung für diese Befunde liefern Studien, wonach Singen unter anderem zur vermehrten Produktion von Glücks- und zum Abbau von Aggressionshormonen führt.
(dapd)
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