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Singvögel nicht von Vogelgrippe betroffen

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27.02.2006

Hilpoltstein - Wer eine Katze hat, die einen toten Vogel nach Hause bringt, muss sich keine Sorgen um eine mögliche Ansteckung mit dem Vogelgrippevirus machen. Singvögel wie Amseln, Meisen, Stare oder Drosseln sind von dem Erreger H5N1 nicht betroffen, wie der Landesbund für Vogelschutz (LBV) in Bayern betont.

Niemand brauche auch Angst zu haben vor Vögeln wie Mauerseglern, Schwalben oder Spatzen im Garten. Auch Spechte und Tauben, die gern Vogelhäuschen anfliegen, seien nicht von der Vogelgrippe betroffen, erklärt der LBV.

Aus Hygienegründen sollten von Katzen angeschleppte tote Kleinvögel mit Gummihandschuhen angefasst, in eine Plastiktüte gelegt, zugeknotet und in die Restmülltonne geworfen werden. Händewaschen sei anschließend Pflicht. Wer mehrere tote Großvögel wie Enten, Schwäne oder Gänse beim Spazierengehen entdeckt, sollte vorsichtshalber das zuständige Landratsamt informieren, so der LBV weiter. Tote Vögel sollten grundsätzlich nicht angefasst werden.

Ein Vogel, der als Haustier gehalten wird, kommt den Angaben zufolge nicht mit Wildvögeln in Kontakt und kann sich deshalb nicht anstecken. Wer sich einen Vogel für daheim jetzt neu anschaffen will, sollte ihn aber nur bei seriösen Züchtern oder in Zoofachgeschäften kaufen.

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