Reiseinformationen – Situation in den Alpen entspannt sich nach Schneefällen – DAPD
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Teilweise über einen Meter Neuschnee Situation in den Alpen entspannt sich nach Schneefällen

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08.01.2012

Verkehrssituation am 08. Januar 2012 bei Davos, Schweiz, nach heftigem Schneefall. Foto: AP Photo/Keystone/Arno Balzarini
Verkehrssituation am 08. Januar 2012 bei Davos, Schweiz, nach heftigem Schneefall.

Foto: AP Photo/Keystone/Arno Balzarini

Wien/Bern – Die Ausläufer des Sturms Andrea haben am Wochenende in den Alpen viel Schnee gebracht – teilweise über einen Meter. Nach Problemen in den Vortagen entspannte sich die Situation am Sonntag jedoch. So war der Wintersportort St. Moritz im Schweizerischen Oberengadin am Sonntag wieder per Auto erreichbar. Allerdings blieben in Österreich und der Schweiz auch am Sonntag einige Bahnstrecken und Straßen gesperrt. Die Schweizer Behörden warnten vor erhöhtem Lawinenrisiko im gesamten Alpenraum. Für die kommende Woche sagt Meteo Suisse perfektes Wintersportwetter voraus.

Nach den starken Schneefällen am Wochenende waren am Wochenende mehrere Zugverbindungen blockiert. Vor allem in Österreich saßen Einheimische und Touristen vorübergehend fest. In Vorarlberg mussten 52 Menschen mit einem Hubschrauber aus einer Berghütte in Sicherheit gebracht werden. Auch in der Schweiz kam es zu Behinderungen im Straßen- und Bahnverkehr.

Von Ausfällen betroffen war auch die wichtige Zugstrecke zwischen dem Ötztal und Bludenz in Tirol, die Innsbruck und Wien mit der Schweiz verbindet. Ebenfalls unterbrochen waren zwei Routen von Tirol in Richtung Südbayern.

Nach dem heftigen Schneefall in den vergangenen Tagen seien Oberleitungen durch umfallende Bäume zerstört worden, teilte die österreichische Eisenbahngesellschaft ÖBB mit. In der Region mussten auch mehrere Straßen gesperrt werden. Zudem galt in vielen Bereichen erhöhte Lawinengefahr. Ein Hubschrauber des Bundesheers musste im Vorarlberg 52 Bergwanderer retten, die in der auf 1.744 Metern Höhe gelegenen Lindauer Hütte eingeschneit waren.

In Österreich wurde ein tschechischer Mann am Samstag lebensgefährlich verletzt, als ein ins Rutschen gekommenes Auto mit ihm zusammenprallte. Der Tscheche war gerade dabei, Schneeketten aufzuziehen.

In der Schweiz wurden die größten Schneemengen der vergangenen drei Tage im Oberwallis, in den Zentralalpen, in Nordbünden und im Engadin registriert. Der Glacier Express zwischen St. Moritz und Zermatt musste wegen der Lawinengefahr auch am Sonntag noch über Zürich und Bern umgeleitet werden. Die Autoverlade Furka und Oberalppass blieben bis auf weiteres geschlossen, wie die Matterhorn-Gotthard-Bahn mitteilte.

(dapd)

 

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