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Zensur befürchtet SOPA-Proteste: Viele Internetseiten bleiben schwarz

DAPD

18.01.2012

Wie Sie sehen, sehen Sie nichts. Einige Webseiten, wie auch Wikipedia, wollen gegen SOPA "Stop Online Piracy Act" und PIPA "Protect IP Act." ("IP" steht hier für "intellectual property", geistiges Eigentum) protestieren. SOPA und PIPA würden Zensur ermöglichen, so die Gegner. Foto: Gerd Altmann/ pixelio.de
Wie Sie sehen, sehen Sie nichts. Einige Webseiten, wie auch Wikipedia, wollen gegen SOPA "Stop Online Piracy Act" und PIPA "Protect IP Act." ("IP" steht hier für "intellectual property", geistiges Eigentum) protestieren. SOPA und PIPA würden Zensur ermöglichen, so die Gegner.

Foto: Gerd Altmann/ Pixelio

Washington/Berlin – Das Internet ist am Mittwoch an vielen Stellen schwarz geblieben. So konnten Nutzer unter anderem die englische Ausgabe der Wikipedia nicht erreichen. Dort hieß es nur: "Stellen Sie sich eine Welt ohne freies Wissen vor." Auch deutsche Seiten beteiligten sich an dem Protest, darunter die Grünen. Google blieb zwar erreichbar, verwies auf seiner englischen Seite allerdings auf eine Online-Petition.

Die Proteste richteten sich gegen Gesetzesvorhaben in den USA. Die Pakete SOPA und PIPA sollen Raubkopien im Internet verhindern. Dabei war zunächst auch an schwarze Listen von Webseiten gedacht worden, die dann gesperrt werden sollten. Kritiker befürchteten daher Zensur.

(dapd)

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