Mercedes Favorit beim Ferrari-Heimrennen

Titelbild
Lewis Hamilton und Nico Rosberg eilen den Ferrari-Piloten meist voraus.Foto: Andre Pichette/dpa
Epoch Times2. September 2015
Mercedes ist auch beim Großen Preis von Italien an diesem Wochenende klarer Favorit. Der britische Titelverteidiger Lewis Hamilton und sein Teamkollege Nico Rosberg haben beste Chancen, Sebastian Vettel bei seinem ersten Monza-Start im Ferrari das Heimrennen zu verderben.

Vorjahressieger Hamilton kündigte vor dem Formel-1-Europafinale an, seinen „vielen guten Erinnerungen“ im Königlichen Park „weitere hinzufügen“ zu wollen. Rosberg will nach Platz zwei 2014 an diesem Sonntag (14.00 Uhr) „eine Stufe weiter oben landen“.

Aber nicht nur die Silberpfeile stehen auf der schnellsten Strecke im WM-Kalender als klare Siegkandidaten im Fokus. Auch die ebenfalls mit Mercedes-Motoren ausgestatteten Williams und auch Force India sind dank ihres PS-Plus‘ auf der Power-Piste Anwärter auf Top-Plätze. „Aufgrund des Streckenlayouts sollten wir wettbewerbsfähig sein und wichtige Punkte holen können“, sagte Hülkenberg, der seinen Vertrag mit Force India bis 2017 verlängert hat.

Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene beugte im Vorfeld vor. Die Strecke liege dem roten Renner weniger. „Es tut mir leid, weil es der Italien-Grand-Prix ist, aber ich möchte Realist sein“, sagte er. Für die Scuderia wäre der erste Sieg beim Heimrennen seit fünf Jahren natürlich etwas Besonderes. „Jeder träumt davon, hier zu gewinnen. Ein Sieg wäre ein absolutes Highlight“, sagte Vettel.

Dreimal ist dies dem viermaligen Weltmeister schon geglückt: 2008 krönte er sich im Regen im Toro Rosso zum jüngsten Grand-Prix-Gewinner. 2011 und 2013 stand Vettel im Red Bull ein Top-Auto zur Verfügung.

Vor dem zwölften Saisonlauf führt der zweimalige Monza-Sieger Hamilton die WM mit 227 Punkten an. Rosberg weist als Gesamtzweiter 28 Zähler Rückstand auf. Vettel liegt 67 Punkte hinter Hamilton.

(dpa)


Epoch TV
Epoch Vital
Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Dies umfasst ebenso abschweifende Kommentare, die keinen konkreten Bezug zum jeweiligen Artikel haben. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.


Ihre Epoch Times - Redaktion