Fifa-Generalsekretärin wünscht sich Weltmeister aus Afrika

Die neue Generalsekretärin der Fifa, Fatma Samoura, verteidigt die vom Weltverband geplante Erweiterung des WM-Teilnehmerfeldes auf 48 Nationen: „Wenn wir Fußball als globales Spiel weiterentwickeln wollen, dann müssen 30 bis …

Die neue Generalsekretärin der Fifa, Fatma Samoura, verteidigt die vom Weltverband geplante Erweiterung des WM-Teilnehmerfeldes auf 48 Nationen: „Wenn wir Fußball als globales Spiel weiterentwickeln wollen, dann müssen 30 bis 40 Prozent der Fifa-Mitgliedstaaten die Chance haben, an einer WM teilnehmen zu können“, sagte Samoura dem „Spiegel“. Von einer Ausweitung der WM verspricht sich Samoura, die aus dem Senegal stammt, langfristig eine Stärkung kleinerer Fußballnationen. „Ich würde mir auch wünschen, dass mal andere Länder als Deutschland, Brasilien, Spanien, Italien, Frankreich oder Argentinien die WM gewinnen. Es wäre schön, wenn wir irgendwann mal ein afrikanisches Land, beispielsweise den Senegal, als Weltmeister sähen.“

Zuletzt geäußerte Forderungen, wonach die Fifa Russland wegen der geopolitischen Situation die WM 2018 entziehen solle, erteilte Samoura eine Absage: „Wenn es ein Werkzeug gibt, das in der Lage ist, das Gesicht der Welt zu verändern, weil man damit Menschen mobilisieren und zusammenbringen kann, dann ist es der Fußball.“ (dts)

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