RB-Sieg gegen Schalke: Leipzig klettert auf Platz zwei

RB Leipzig hat die Serie des FC Schalke 04 gestoppt und vorerst den zweiten Platz in der Tabelle der Fußball-Bundesliga erobert.Die Sachsen setzten sich durch die Treffer von Naby Keita (41. Minute), dem eingewechselten Timo Werner (69.) und…

RB Leipzig hat die Serie des FC Schalke 04 gestoppt und vorerst den zweiten Platz in der Tabelle der Fußball-Bundesliga erobert.

Die Sachsen setzten sich durch die Treffer von Naby Keita (41. Minute), dem eingewechselten Timo Werner (69.) und Bruma (71.) mit 3:1 (1:0) im Verfolger-Duell des Rückrundenauftakts durch und bejubelten damit vor 42 558 Zuschauern den ersten Sieg seit dem 25. November 2017. Den nur in der ersten Halbzeit überzeugenden Schalkern reichte der Treffer von Naldo (55.) nicht, um die erste Niederlage nach 13 ungeschlagenen Pflichtspielen abzuwenden.

Für RB war es ein Sieg wie nach Drehbuch. Noch bevor es losging, versuchte RB-Sportdirektor Ralf Rangnick das leidige Thema Keita und einen möglichen vorgezogenen Wechsel zum FC Liverpool abzuhaken: Eine Anfrage für den Mittelfeldstar der Leipziger gebe es nicht. Was dann kurz vor der Halbzeitpause passierte, dürfte Rangnick und den anderen Vereinsverantwortlichen besonders gefallen haben. Denn ausgerechnet Keita sorgte für den ersten Jubel in der ausverkauften Red Bull Arena.

Der 22-Jährige, dem trotz Bemühens wie seinen Kollegen bis dahin noch nicht so viel geglückt war, zog einfach mal ab aus rund 17 Metern und der Ball wurde unhaltbar für Schalkes Keeper Ralf Fährmann durch Naldo abgefälscht. Die Mitspieler eilten zu Keita, Trainer Ralph Hasenhüttl schrie an der Seitenlinie seine Freude heraus.

Er hatte allen Grund dazu: Bis dahin hatte sich seine Mannschaft gegen die Schalker schwer getan. Nach nur 63 Sekunden im ersten Pflichtspiel des neuen Jahres musste RB-Torwart Peter Gulacsi eingreifen und bei einem Schuss von Guido Burgstaller abtauchen. In der 28. Minute klärte der Ungar erneut gegen den S04-Profi.

Von den Leipzigern war zunächst wenig zu sehen. Auf Werner hatte Hasenhüttl in der Startelf wegen Trainingsrückstands nach einem Infekt verzichtet, Rückkehrer Marcel Sabitzer rückte nach seiner Pause von sechs Pflichtspielen in den Sturm neben Jean-Kévin Augustin. Für die kreativen Momente aus dem Mittelfeld sollte vor allem Keita sorgen.

Ein Fußball-Spektakel blieb aber erstmal aus. Die Schalker, bei denen Leon Goretzka doch nicht im Aufgebot stand, ließen wenig zu, sorgten selbst aber für Gefahr in der RB-Hälfte. Auffällig dabei vor allem Amine Harit. Ein Tor gelang der Mannschaft von Trainer Domenico Tedesco aber nicht, dafür geriet Schalke mal wieder in Rückstand.

Einen Foulelfmeter in der 37. Minute vergab Augustin – er war zuvor von Benjamin Stambouli gefoult worden. Fährmann parierte. Zuvor hatte er auch schon einen Distanzschuss von Sabitzer entschärft. Beim Tor von Keita, der bis dahin zwei, drei auffällige Szenen gehabt hatte, war Fährmann machtlos.

Tedesco reagierte – noch nicht in der Pause, aber wenig später. Denn RB bestimmte nun die Partie, war dem zweiten Tor nahe, als Daniel Caligiuri einen Sabitzer-Freistoß an den S04-Pfosten lenkte. In Marko Pjaca und Breel Embolo brachte der Gäste-Coach zwei frische Kräfte. Und gleich die erste Aktion nach deren Einwechslung brachte den Ausgleich. Abwehrchef Naldo war aufgerückt und traf nach einem Freistoß per Kopf – wieder ein Gegentor für Leipzig nach einer Standardsituation.

Also musste Werner ran. Wie erwartet, brachte Hasenhüttl den RB-Torjäger in der letzten halben Stunde. Er kam für Augustin und traf nur sechs Minuten nach seiner Einwechslung. Und nun machten die RB-Profis die mühsame erste Halbzeit vergessen und erhöhten durch Bruma. (dpa)

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