Ohne Boateng im Klassiker gegen England – Kroos hat Infekt

Erst im Oktober kehrte Jérôme Boateng nach langer Pause ins deutsche Fußball-Nationalteam zurück. Nun muss der Bayern-Verteidiger für den England-Klassiker passen. Muskuläre Probleme plagen ihn. Joachim Löw hält beim ersten Training eine lange Ansprache an seine Spieler.

Jérôme Boateng fällt für den Länderspielklassiker der deutschen Fußball-Nationalmannschaft am Freitag (20.00 Uhr) im Londoner Wembleystadion aus.

Wegen muskulärer Probleme fehlte der Bayern-Verteidiger am Mittwoch im ersten Training im Berliner Jahnsportpark. Wie der Deutsche Fußball-Bund mitteilte, soll Boateng aber bei der Nationalmannschaft bleiben und dort behandelt werden.

Boateng war schon angeschlagen zur Nationalmannschaft gereist. Im Bundesliga-Spitzenspiel der Münchner bei Borussia Dortmund (3:1) hatte er auf der Bank gesessen. Der 29-Jährige war erst im Oktober bei der geglückten WM-Qualifikation in Nordirland (3:1) nach einem Jahr Pause ins DFB-Team zurückgekehrt.

Bei der ersten von zwei Trainingseinheiten im Berliner Jahnsportpark fehlte auch Toni Kroos, der einen Magen-Darm-Infekt hat und somit für die Partie am Freitag zumindest fraglich ist. Auch Ersatztorwart Kevin Trapp pausierte wegen eines Infekts. Mats Hummels absolvierte eine Regenerationseinheit im Teamhotel. Sein Einsatz gegen England ist aber nicht gefährdet.

Nach dem Ausfall von Boateng hat Löw noch 23 Spieler in seinem Aufgebot. In der Defensivzentrale stehen neben Hummels noch Niklas Süle, Matthias Ginter und Antonio Rüdiger zur Verfügung. Löw hatte am Mittwoch 20 Spieler bei der Übungseinheit auf dem Platz, darunter auch die DFB-Rückkehrer Mario Götze und Ilkay Gündogan. In neuem grünen Trainings-Outfit hielt der Bundestrainer eine längere Ansprache an seine Akteure und bekam dafür Applaus.

Das DFB-Team fliegt am Donnerstagnachmittag nach London und bleibt dort bis Sonntag. Nach derzeitiger Planung soll auch Boateng mitreisen. Am Dienstag kommt es im letzten Länderspiel des Jahres noch zum Duell mit Frankreich in Köln. (dpa)

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